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04.02.2006

09:00 Uhr

Fahrerein wollte Rückstufung vermeiden

Bei fahrertypischer Fehlleistung zahlt die Autoversicherung

Kommt beim Öffnen eines Garagentores ein Dritter zu Schaden, zahlt dies die Auto- und nicht die Privathaftpflichtversicherung.

HB BERLIN. Auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Saarbrücken macht die Stiftung Warentest in der jüngsten Ausgabe des Verbrauchermagazins „Finanztest“ (2/2006) aufmerksam.

Um in eine Garage fahren zu können, hatte eine Autofahrerin per Fernsteuerung das Garagentor geöffnet und dabei ein vor der Garage parkendes Auto beschädigt. Den Schaden von rund 560 Euro reichte sie bei ihrer Privathaftpflicht ein, um eine Rückstufung bei der Kfz-Versicherung zu vermeiden.

Doch der Privatversicherer spielte nicht mit, und schließlich befanden die Richter, für Schäden durch „fahrertypische Handlungen“ müsse der Autoversicherer zahlen.

AZ:
12 S 6/05

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