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13.03.2013

09:55 Uhr

Fahrzeug-Design der Zukunft

Die Autowelt wird bunter

Quelle:MID

Alternative Antriebe erlauben einen grundlegenden Wandel im Fahrzeugdesign. 62 Prozent der Deutschen lehnen jedoch radikale Veränderungen ab.

Konzeptfahrzeug Opel RAK e. PR

Konzeptfahrzeug Opel RAK e.

MünchenDer Abschied vom Verbrennungsmotor gibt Fahrzeug-Designern die Chance, das Aussehen von Automobilen in Zukunft radikal zu verändern. Insbesondere Elektromotoren und flexibel platzierbare Batterien bieten dem Designer jede Menge Spielraum für gewagte Gestaltungsexperimente. Eine allzu ausgefallene Optik entspricht jedoch nicht dem Wunsch der Mehrheit der Deutschen.

62 Prozent möchten am vertrauten Gesamtbild eines Fahrzeugs mit Motorhaube, Kühlergrill, zwei Scheinwerfern und vier Rädern festhalten. Dieses Bedürfnis ist hierzulande stärker ausgeprägt als in den anderen Ländern: Europaweit sind nur 54 Prozent "re-Form-feindlich". Das ergab eine Umfrage von "Autoscout 24" zum Thema "Unser Auto von Morgen" unter knapp 9.000 Europäern.

Wo die Veränderungen in der Gestaltung einer Karosserieform durch eine neue Antriebstechnologie nicht nur möglich, sondern notwendig sind, zeigt sich ein anderes Bild: 52 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik ordnen das Fahrzeugäußere der den Ansprüchen der Antriebstechnik unter.

Länderübergreifend sind es 59 Prozent. Insgesamt soll das Auto von Morgen sich vor allem durch einen schlichten und eleganten Auftritt auszeichnen. "Wärme" und "Emotion" soll das Fahrzeug über ein kurviges Design nur in den Augen von 36 Prozent ausstrahlen.

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Thomas Weiss, Automobilexperte bei "Autoscout 24", sieht in der Design-Frage eine spannende Zeit, sowohl für die Verbraucher als auch für die Industrie aufziehen: "Elektroautos können aussehen wie gewöhnliche Automobile. Das zeigt zum Beispiel der Nissan Leaf. Sie können aber auch komplett aus dem üblichen Rahmen fallen, wie etwa der Renault "Twizy" oder der Opel "RAK e". Die automobile Welt wird insgesamt bunter werden."

Die Studie befragte insgesamt 8.844 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in sieben europäischen Ländern.

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