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14.03.2014

07:34 Uhr

Fehlerhafte Zündschlösser

GM-Pannenserie soll 303 Todesopfer gefordert haben

Mindestens 303 Menschen sollen durch fehlerhafte Zündschlösser in GM-Modellen ums Leben gekommen sein. Bisher waren Experten von deutlich weniger Opfern ausgegangen. GM weist die Zahlen zurück.

General Motors CEO Mary Barra: Der jüngste Rückruf des größten US-Autoherstellers ist Chefsache und beschäftigt mittlerweile auch den US-Kongress. ap

General Motors CEO Mary Barra: Der jüngste Rückruf des größten US-Autoherstellers ist Chefsache und beschäftigt mittlerweile auch den US-Kongress.

DetroitDie Pannenserie bei General Motors (GM) hat einer US-Verbraucherschutzorganisation angebliche fatalere Folgen nach sich gezogen als bislang berichtet. So bringt das Center for Auto Safety laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mittlerweile 303 Todesopfer mit den fehlerhaften Zündschlössern bei bestimmten GM-Modellen in Verbindung. GM hatte seinen Rückruf im Februar auf 1,6 Millionen Autos ausgeweitet. Betroffen sind laut GM Fahrzeuge der Modelljahre 2003 bis 2007, die überwiegend in den USA, Kanada und Mexiko verkauft wurden.

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Eine Zündung, die während der Fahrt ausgehen kann, wird zur ernsten Gefahr für das Image von General Motors. Die Probleme sind offenbar intern schon seit 2001 bekannt. Warum hat GM so lange für den Rückruf gebraucht?

Bei den Autos kann die Zündung demnach unbeabsichtigt während der Fahrt in die „Aus“-Position zurückspringen. Dabei können sich der Motor und elektrische Systeme abschalten. Noch vor kurzem war GM davon ausgegangen, dass lediglich knapp 800.000 Fahrzeuge davon betroffen sind. Die Opel-Mutter wies die neuen Daten als reine Spekulation zurück.

Von

rtr

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