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22.05.2015

11:27 Uhr

Fiat zeigt Bravo-Nachfolger

Das ist die neue Türken-Limousine

Quelle:Spotpress

Fiat kehrt in die Kompaktklasse zurück - zunächst jedoch in ungewöhnlicher Form. Der Nachfolger für den Bravo kommt als Stufenheck-Limousine daher. Entwickelt und gebaut wird der neue Fiat in der Türkei.

Fiat Aegea - Ein Nachfolger für den Bravo Fiat

Ein Nachfolger für den Bravo

Der Fiat Aegea glänzt mit feinen Linien - und soll das Mittelklasse-Segment für die Italiener zurückerobern.

IstanbulSeit dem Auslaufen des in Deutschland zuletzt wenig erfolgreichen Bravo ist Fiat im wichtigen Kompakt-Segment nicht mehr vertreten. Auf der Istanbul Auto Show (22. bis 31. Mai) feiert nun ein neues Modell Weltpremiere, das Ende des Jahres zunächst in der Türkei und 2016 in leicht modifizierter Form auch in Deutschland auf den Markt kommt. Das ungewöhnliche daran: Es handelt sich um eine Stufenhecklimousine.

„Project Ægea“ heißt die 4,50 Meter lange Limousine in durchaus gefälligem italienischem Design, in Deutschland wird sie wohl einen anderen Namen tragen. Gebaut wird die Limousine in der Türkei - und dort wurde sie in weiten Teilen auch entwickelt. Das Design stammt zwar aus der Feder des italienischen FCA Designcenters, doch technisch wurde die Limousine vom türkischen Autoriesen Tofaş entworfen. Über drei Jahre sollen 2.000 Entwickler am „Project Ægea“ beteiligt gewesen sein. Die Basis stammt vom Dodge Dart und der Giulietta von Alfa Romeo.

Hauptmärkte für den Viertürer sind zunächst aber Südeuropa, Afrika und der Mittlere Osten, wo das Stufenheck die bevorzugte Karosserieform ist. In Deutschland haftet dem angeflanschten Kofferraumdeckel immer noch ein wenig der Ruch der Biederkeit an, auch wenn mit Audi A3 Limousine und Mercedes CLA bereits kompakte Premiumfahrzeuge mit Stufenheck zu haben sind und Modelle wie der VW Jetta oder der Opel Astra Limousine mittlerweile durchaus ansehnlich gestaltet sind.

Auf der Optionsliste findet sich ein zeitgemäßes Navi Fiat

Aufgeräumtes Inneres

Das italienische Design im Innenraum orientiert sich an den kleineren Modellreihen. Insbesondere das Navigationssystem wirkt gut integriert.

Fiat will mittelfristig weitere Karosserieversionen des neuen Modells nachschieben, darunter auch das hierzulande beliebte Steilheck und wohl einen Kombi. Technisch ist die 4,50 Meter lange Limousine entfernt mit dem Modell Giulietta der Konzernschwester Alfa Romeo verwandt. Für den Antrieb stehen zwei Diesel und zwei Benziner mit leistungswerten zwischen 70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS zur Wahl, gekoppelt an Handschalt- und Automatikgetriebe. Die sparsamsten Varianten sollen mit weniger als vier Litern Kraftstoff auskommen.

Premiere hat die Westeuropaversion der Limousine auf der IAA in Frankfurt. Frühestens dann werden auch die Preise genannt, die bei rund 15.000 Euro starten könnten.

2016 kommt die Limousin nach Deutschland Fiat

Auf dem Weg nach Deutschland

Im kommenden Jahr soll der Aegea auch nach Deutschland kommen. Doch in seinem Segment dürfte sich Limousine mit türkischen Wurzeln hierzulande eher schwer tun.

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