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17.10.2012

09:27 Uhr

Garantieverlängerung

Zahlen oder zittern

Quelle:dpa

Mit einer guten Garantieverlängerung können Autofahrer Geld sparen, wenn der Wagen nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung Probleme macht. Doch der Abschluss will gut überlegt sein - es lauern Fallstricke.

Bei einigen Autoherstellern ist die Neuwagengarantie von vorn herein erweitert. Die meisten lassen sich eine Garantieverlängerung aber extra bezahlen dpa

Bei einigen Autoherstellern ist die Neuwagengarantie von vorn herein erweitert. Die meisten lassen sich eine Garantieverlängerung aber extra bezahlen

StuttgartDas Auto ist noch nicht alt, da beginnt das Getriebe zu krachen. Das unangenehme Geräusch lässt keinen Zweifel aufkommen: Der Wagen muss in die Werkstatt. Besonders ärgerlich ist das, wenn die zweijährige gesetzliche Gewährleistung kurz vorher abgelaufen ist. Dann müssen Autobesitzer damit rechnen, auf den Reparaturkosten sitzenzubleiben. Es sei denn, sie haben vorsorglich eine sogenannte Garantieverlängerung abgeschlossen. Doch auch die greift nicht in jedem Fall.

Das Prinzip der Garantieverlängerung ist einfach: Beim Erwerb eines Neuwagens oder innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Kauf vereinbart der Fahrzeughalter mit dem Hersteller oder einer unabhängigen Spezialversicherung, den Garantiezeitraum zu verlängern. Üblich sind ein bis drei Jahre. Wenn innerhalb dieser Zeit der Motor Probleme macht, das Radio muckt oder die elektrischen Scheibenheber ruckeln, zahlt die Versicherung die Reparaturkosten. Ausgenommen sind Verschleißteile.

Wenn Hersteller und Verkäufer zu viel versprechen

Korrekte Angaben

Die Regel gilt zwar für alle Preisklassen. Aber die Fehler werden in der oberen Klasse schnell teurer. Darum sollte vor allem darauf geachtet werden, dass im Kaufvertrag das Herstellungsdatum korrekt angegeben ist und dass tatsächlich die Lieferung eines "Inland-Fahrzeugs" vereinbart wird und - falls nicht ausdrücklich gewünscht - die Lieferung eines Re-Imports ausgeschlossen ist.

Schriftliche Vereinbarungen

Gerade bei Edelautos gibt es viele Sonderwünsche. Umso wichtiger ist es, dass alle Vereinbarungen, wie beispielsweise die Lieferung eines speziellen Zubehörs, schriftlich niedergelegt werden.

Die richtige Unterschrift

Auch hier ist schon viel schief gelaufen. Deswegen raten Juristen dazu, unbedingt darauf zu achten, dass der Vertrag von einer vertretungsberechtigten Person auf Verkäuferseite unterschrieben wird.

Die richtige Reihenfolge

Ganz wichtig: Damit Autokäufer nicht ausgenommen werden, sollten sie den Kaufpreis nur Zug um Zug gegen Übergabe des Fahrzeugs mit allen Papieren zahlen. Wer sich hier großzügig zeigt und zu schnell zahlt, kann nachher eine böse Überraschung erleben.

Alle guten Dinge sind zwei

Ist der teure neue Wagen mangelhaft, hat der Verkäufer laut Experten nur zwei Reparaturversuche. Oft wird von Autohäusern und Herstellern behauptet, es gäbe noch einen dritten Versuch. Falsch. Nach schon nach zwei fruchtlosen Nachbesserungsversuchen kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten. Gerade bei hohen Kaufpreisen wird hier dann gern gestritten.

Eine Sache für den Anwalt

Nach dem zweiten Reparaturversuch kann die Einschaltung eines Anwalts unter Umständen weiterhelfen. Denn geht es um eine Rücktrittserklärung, sind verschiedene rechtliche Besonderheiten zu beachten.

Wer also hofft, verschlissene Bremsbeläge durch die Anschlussgarantie kostenfrei ersetzt zu bekommen, wird enttäuscht. «Spezialversicherer haben die Garantieverlängerung für Neuwagen vor mehr als zehn Jahren entwickelt und auf den Markt gebracht», erläutert Autoexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen. Die Idee wurde von den Autobauern oder auch deren Kreditinstituten aufgegriffen, die inzwischen eigene Angebote für Neuwagenkäufer zusammengestellt haben.

Die Kosten für eine Anschlussgarantie variieren von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell stark, wie kürzlich ein Vergleich der Zeitschrift «Auto Bild» gezeigt hat. Im günstigsten Fall kostet eine Garantieverlängerung ab 100 Euro, sie kann aber auch mit mehreren 1000 Euro zu Buche schlagen. In der Regel ist eine Anschlussgarantie für Luxuswagen teurer als für günstigere Autos.

An die Garantieverlängerung knüpfen die Hersteller Bedingungen. So wird üblicherweise vom Fahrzeughalter verlangt, dass er vorgeschriebene Inspektionen penibel einhält, das Auto ausschließlich in einer Vertragswerkstatt abgibt - was häufig teurer ist als der Service einer freien Werkstatt - und dort nur Original-Ersatzteile einbauen lässt.

«Die Autobauer wollen dadurch eine Kundenbeziehung zu ihren Werkstätten herstellen, und das ist auch ein legitimes Interesse», sagt Volker Lempp, Justiziar des Auto Clubs Europa (ACE). Abgedeckt werden von einer Anschlussgarantie meist nur die reinen Reparaturkosten, also die Kosten für Material und Arbeit. «Es gibt kein Recht, den Wagen zurückzugeben oder den Kauf rückgängig zu machen», betont Lempp.

Außerdem gibt er zu bedenken, dass viele Probleme am Auto oft erst nach Jahren auftreten und damit außerhalb des Versicherungszeitraums liegen. «Neue Wagen halten in der Regel drei bis vier Jahre ohne Einschränkungen.» Oft ist in den Verträgen die Garantie auch durch eine maximale Kilometerleistung gedeckelt.

Tipps für ein langes Auto-Leben

Öl regelmäßig wechseln

Autobauer geben vor, wie oft das Öl des eigenen Fahrzeugs gewechselt werden muss. Auch welche Sorte und Viskosität die richtige ist, findet man in den Hersteller-Informationen. An diese Vorgaben sollten sich Fahrzeugbesitzer dringend halten, denn Motoröl schmiert nicht nur - auch Metallpartikel und Verbrennungsrückstände lagern sich mit der Zeit darin ab.

Inspektionen nach Wartungsplan

Bei Inspektionen sollten die Wartungspläne des Herstellers genau eingehalten werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle möglichen Schwachstellen überprüft und gegebenenfalls auch gefunden werden können. Außerdem wichtig: Der Zahnriemen des Autos sollte regelmäßig ausgetauscht werden.

Langsam "Warmfahren"

Auf den ersten Kilometern sollten Autofahrer den Motor mit relativ niedriger Drehzahl warmfahren. Der Grund: Der Motor besteht aus verschiedenen Materialien, die sich nach dem Kaltstart unterschiedlich schnell erwärmen und demzufolge auch ausdehnen. Zu schnelles Aufs-Gas-Drücken könnte also dazu führen, dass der Kolben nicht mehr in den Zylinder passt und klemmt. Hinzu kommt, dass auch das Öl nach dem Start noch kalt und zähflüssig ist - es braucht also eine gewisse Zeit, um zu den Schmierstellen gepumpt zu werden.

Motor abkühlen lassen

Turbomotoren können sich sehr stark erhitzen. Damit das Öl nicht an der Achse des Turbinenrades verkohlt und die Ölkanäle verstopft, sind Fahrer gut beraten, wenn sie den Motor ein paar Minuten im Leerlauf abkühlen lassen.

Kurzstrecken und Kaltstarts vermeiden

Beim Kaltstart eines Verbrennungsmotors wird das Kühlwasser und Öl nicht vorgewärmt. Auch im Schmierölkreislauf kann vorher kein Druck aufgebaut werden. Die hohen Temperaturunterschiede belasten den Motor. Unnötige Kaltstarts und Kurzstrecken sollten aus diesen Gründen vermieden werden.

Drehzahlen im Auge behalten

Wird ein kaltes Triebwerk zu hoch gedreht, führt das zu Verschleißerscheinungen. Wer permanent mit voller Leistung fährt, wird auch trotz behutsamen "Warmfahrens" und regelmäßigem Ölwechsel mit mehr Abnutzungserscheinungen rechnen müssen. Aus diesem Grund sind Drehzahlen im mittleren Bereich zu empfehlen.

Durchlüftung

Auch wenn das Merkmal "Garagenwagen" bei Gebrauchtwagenkäufern gern gesehen ist, trocknen nasse Fahrzeuge aufgrund der mangelnden Belüftung in Garagen meist langsamer - vor allem in den Zwischenräumen. Besser aufgehoben sind Autos in einem Carport.

Reinigung

Die Schmutz- und Rostnester eines Autos liegen meist im Verborgenem. Deswegen sollte bei einer Reinigung wirklich gründlich vorgegangen werden. Dabei sollten vor allem die Tür- und Haubenkanten, die Radläufe und der Unterboden nicht vergessen werden.

Hohlraumkonservierung

Wer seinem Fahrzeug ein langes Leben bescheren möchte, sollte Hohlräume und den Unterboden vor Rost schützen. Am besten geht das mit Wachs oder Fett.

"Reifenschonend" fahren

Wer ständig über Bordsteine und durch Schlaglöcher brettert, setzt nicht nur den Reifen seines Autos ordentlich zu, sondern auch eine Achse wird das auf Dauer kaum unbeschadet aushalten können. Deswegen ist bei solchen Hindernissen Vorsicht gefragt.

Lohnt es sich dann überhaupt, eine Garantieverlängerung abzuschließen? «Es kommt darauf an. Man muss die Vertragsbedingungen genau durchlesen. Das macht zwar Mühe, ist aber auf jeden Fall anzuraten», erklärt Carolin Semmler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. «Eine derartige Versicherung kann durchaus sinnvoll sein.»

Der Verbraucher müsse aber im Detail darauf achten, welche Leistungen die Versicherung umfasst und welche Fälle ausdrücklich ausgeschlossen werden, rät die Rechtsanwältin. «Eine Garantieverlängerung kann für den Kunden interessant sein, in der Regel sind die Gebühren vergleichsweise niedrig», sagt auch Dudenhöffer.

Pauschale Empfehlungen seien aber nicht möglich. «Wie bei jeder Versicherung gibt es auch hier keine, die alle glücklich macht.» Oftmals enthalten Verträge Schlupflöcher, mit deren Hilfe sich die Versicherungen im Schadensfall vor der Kostenübernahme drücken wollen, sagt Lempp. «Wenn nur eine einzige Klausel nicht beachtet wird, ist oftmals die ganze Garantie futsch.»

Die Bedingungen würden von den Versicherungen zudem gerne eng ausgelegt. Der meiste Ärger zwischen Kunden und Versicherungen lasse sich auf drei Punkte zurückführen: Die vorgeschriebenen Inspektionen wurden nicht eingehalten, sie wurden nicht in einer Vertragswerkstatt ausgeführt, oder eine Reparatur wurde nicht mit dem Händler abgestimmt. Alles in allem hält der ACE-Experte eine Garantieverlängerung für Neuwagen für wenig sinnvoll. «Wirtschaftlich bietet sie kaum Vorteile», erklärt er, weil neue Autos nun mal sehr haltbar seien.

Außerdem gebe es zu viele einschränkende Vertragsklauseln. «Unterm Strich rechnet sich das nicht.» Dass es überhaupt eine derartige Versicherung gibt, sieht Lempp in einem eher psychologisch zu erklärenden Bedürfnis vieler Autokäufer, sich für alle Lebenslagen abzusichern.

Was es beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten gibt

Fahrzeugbesichtigung

Die Mängelsuche beginnt mit einem Rundgang ums Auto. In aller Ruhe sollten Spalte an Stoßfängern, Türen und anderen Anbauteilen in Augenschein genommen werden. Gibt es Unterschiede bei den Spaltmaßen, lässt das meist auf einen Unfallschaden schließen. Gleiches gilt, wenn Reifen unterschiedlich stark abgefahren sind oder das auf den Fahrzeugleuchten angegebene Produktionsdatum nicht mit dem Baujahr des Autos übereinstimmt. Dann wurden die Leuchten schon einmal ausgewechselt - möglicherweise nach einem Crash.

Papiere prüfen

Vor allem bei jüngeren Gebrauchtwagen sollte es unbedingt ein Serviceheft geben, in dem die Fahrzeugwartung lückenlos dokumentiert ist. Zusätzliches Vertrauen schaffen Kundendienstrechnungen, Reparaturnachweise und Prüfberichte. Viele Vorbesitzer im Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) könnten trotz allem auf ein Montagsauto hindeuten - mehr als zwei Halter in fünf Jahren oder drei in sieben Jahren sind verdächtig.

Blick unter die Haube

Abgeplatzter Lack und Beschädigungen an Schraubverbindungen der Karosserieteile im Motorraum können ein Hinweis auf größere Reparaturen sein. Ölspritzer und Wasserflecken begründen den Zweifel an einem einwandfreien Antrieb. Aber auch ein sehr sauberer Motorraum sollte stutzig machen: Mit einer Motorwäsche könnten Spuren beseitigt und Undichtigkeiten kaschiert worden sein.

Rostsuche

Um Korrosionsschäden an der Karosserie auf die Spur zu kommen, lohnt ein Blick in verborgene Ecken, etwa unter den Kofferraumteppich, hinter die Tankklappe und in die Radkästen. Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich Rost hinter den Schwellern ertasten. Korrosion unter dem Lack ist an einer welligen oder pickeligen Oberfläche zu erkennen. Muffiger Geruch im Innenraum deutet auf Feuchtigkeit im Wagen hin. In diesem Fall nach Möglichkeit den Teppich anheben und nach Wasserpfützen und Rost suchen.

Lack-Check

Ausgebesserte Unfallschäden lassen sich mit bloßem Auge oft nicht erkennen. Indizien dafür sind Farbspuren an eigentlich unlackierten Teilen wie Gummidichtungen und Federbeinen sowie unterschiedlich helle oder matte Lackstellen, die am besten im Tageslicht zu sehen sind. Wenn der Verdacht besteht, dass einzelne Stellen nachlackiert wurden, kann eine Lackdichtenmessung in einer Werkstatt Gewissheit schaffen.

Systemtest

Vor der Probefahrt sind sämtliche Fahrzeugfunktionen zu testen - von der Klimaanlage über elektrische Außenspiegel oder Sitzheizungen bis zum Radio. Unterwegs bleibt die Musik aus, da sie verdächtige Fahrgeräusche übertönen könnte. Beim Einschalten der Zündung müssen die Kontrollleuchten im Cockpit wie für ABS, ESP und Airbags kurz aufleuchten und beim Motorstart erlöschen. Leuchten einzelne Lämpchen weiter oder blinken sie erst gar nicht auf, stimmt etwas nicht. In der Bedienungsanleitung eines Autos sind alle Kontrollleuchten aufgeführt.

Probefahrt

Mal eben eine Runde ums Autohaus zu drehen, reicht nicht. Zur Probefahrt gehören eine Überlandetappe mit mehr als 80 km/h und eine Autobahnfahrt mit 120 km/h. Denn Mängel wie eine verzogene Spur, eine ausgeschlagene Lenkung oder defekte Stoßdämpfer machen sich meist erst bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar. Ein Fahrzeug zieht dann zur Seite, fühlt sich schwammig an oder liegt schlecht in der Kurve. Eine hakelige Schaltung, starke Vibrationen und Ruckbewegungen deuten auf Antriebsprobleme hin.

Tachostand

Bei älteren Autos mit vielen Gebrauchsspuren, aber nur geringer Laufleistung könnte der Tachostand manipuliert sein. Kilometerangaben im Inspektionsheft, auf Prüfberichten, Werkstattrechnungen oder dem Ölwechsel-Aufkleber im Motorraum lassen womöglich einen Betrug auffliegen. Aufschluss darüber könnten auch Nachfragen bei den Vorbesitzern geben, mit welchem Kilometerstand der Wagen jeweils weiterverkauft wurde.

Sachverständiger

Sobald auch nur geringste Zweifel daran aufkommen, dass ein Gebrauchter unfallfrei und technisch in Ordnung ist, sollten Kunden das Auto vor dem Kauf von einem unabhängigen Sachverständigen von TÜV, GTÜ, KÜS oder Dekra begutachten lassen. Das lässt sich in der Regel gut mit einer Probefahrt vereinbaren. Ist der Verkäufer damit nicht einverstanden, könnte er etwas verbergen wollen. Dann gilt grundsätzlich: Finger weg und nach einem anderen Auto suchen.

Seriösen Anbieter erkennen

Ein vertrauenswürdiger Gebrauchtwagenanbieter spricht offen über Vorschäden und Mängel an einem Auto. Er liefert eine lückenlose Fahrzeugdokumentation und im besten Fall ein technisches Gutachten von unabhängiger Stelle mit. Kunden dürfen den Gebrauchten in Ruhe besichtigen, ausführlich Probe fahren, und sie bekommen genügend Bedenkzeit vor dem Kauf. Bei Privatverkäufern gibt es meist günstigere Preise, bei Händlern dafür eine Gebrauchtwagengarantie. Oft können kleine Händler bessere Preise machen als große, da bei ihnen weniger Gemeinkosten auflaufen.

Kommentare (3)

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Brum

17.10.2012, 22:28 Uhr

Mein Tip für ein langes Autoleben: Keinen Daimler fahren; meiner war nach 7 Jahren völlig im Eimer (Neupreis rund 70.000 EUR, Verkaufswert entsprach ca. Reperaturkosten 6.000,00 EUR)

Frank62

18.10.2012, 07:18 Uhr

Hallo Brum!
Als wirklich groben Richtwert in den ersten 8 Jahren kann man sagen, dass sich der Wert eines Autos alle 2 Jahre halbiert.
Neu 70.000
2 Jahre 35.000
4 Jahre 17.500
6 Jahre 8.750
8 Jahre 4.375
Gilt für alle Marken als Verkaufspreis an einen Händler.

In den ersten 4 Jahren beträgt im Durchschnitt der jährliche Verlust (70.000-17.500)/4=13.125
Der durchschnittliche Verlust vom 4. bis zum 8.Jahre beträgt (17.500-4.375)/4=3.281
Also wenn man sich einen neuen Waagen kauft, so wird er billiger je länger man ihn fährt. Der Wertverlust im 7.Jahr plus die Reparatur von 6.000 Euro waren immer noch niedriger als der Wertverlust in den ersten 4 Jahren. 6.000 Euro Reparatur im Jahr sind wohl eher die Ausnahme.

Alternativ kann man sich auch ein preiswerteres Auto kaufen:
Neu 20.000
2 Jahre 10.000
4 Jahre 5.000
6 Jahre 2.500
8 Jahre 1.250
Der Wertverlust ist natürlich deutlich geringer. Die Reparaturkosten sinken aber nicht im gleichen Maß.

Brum

18.10.2012, 08:42 Uhr

Hallo Frank,
bei einem Alfa Romeo oder Fiat sehe ich das ein; von einem Mercedes hätte ich mehr erwartet. Aber vielleicht war meiner besonders schlecht. Kann sein.

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