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03.12.2011

09:09 Uhr

Gebrauchtwagentest

Der souveräne Spanier mit den deutschen Genen

Quelle:dpa

Den Seat Exeo sieht man selten auf deutschen Straßen. Dabei bekommt der Kunde Technik aus dem Volkswagen-Konzern zum günstigeren Preis. Auch der ADAC urteilt positiv über den Mittelklassewagen.

Seat Exeo dpa

Seat Exeo

BerlinDer Seat Exeo basiert technisch auf dem Audi A4 der Vorgängergeneration (Typ B7) und ist dem Modell der Ingolstädter auch äußerlich ähnlich. So kommt es nicht von ungefähr, dass auch das Urteil des ADAC über die Zuverlässigkeit des Spaniers mit deutscher Abstammung positiv ausfällt. Laut der Pannenstatistik des Clubs gibt es «keinerlei Mängelhäufungen» - bis auf Lappalien passiert also selten etwas. Nach der Präsentation auf dem Pariser Autosalon 2008 rollte der oberhalb des Toledo angesiedelte Exeo Anfang 2009 in die Showrooms der Händler.

Zum Jahresbeginn 2011 wurde der im spanischen Martorell montierte Wagen dezent überarbeitet und bekam neben einem dynamisch gestalteten Tagfahrlicht auch LED-Technik für die Bremsleuchten. Seitdem bietet Seat das Modell auch als Automatikwagen mit Dieselmotor an. In Verbindung mit dem 105 kW/143 PS starken und 2,0 Liter großen Selbstzünder soll die «Multitronic» genannte Schaltung für einen Verbrauch von 5,8 Litern sorgen (CO2-Ausstoß: 154 g/km).

Je nach Baujahr leisten die Diesel im Exeo zwischen 88 kW/120 PS und 125 kW/170 PS. Die Benzinmotoren kommen auf Leistungswerte von 75 kW/102 PS bis 155 kW/211 PS. Ein gebrauchter Exeo ist derzeit maximal knapp drei Jahre alt und kostet laut der Schwacke-Liste ab rund 13 100 Euro. Dafür gibt es ein Stufenheck in der Basisausführung Reference mit 1,6 Liter großem und 75 kW/102 PS starkem Benziner. Durchschnittlich haben diese Fahrzeuge eine Laufleistung von etwa 38 000 Kilometern. Die Preise für einen Diesel von 2009 beginnen bei gut 15 000 Euro.

Dafür steht der Exeo 2.0 TDI CR Reference mit 88 kW/120 PS und einer Laufleistung von 49 700 Kilometern in der Liste. Für das gleiche Auto in der Kombi-Version ST müssen rund 1000 Euro mehr investiert werden - bei einer durchschnittlichen Laufleistung von 55 500 Kilometern.

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