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11.01.2007

08:15 Uhr

Radarkontrolle dpa

Raser können durch den Besuch von Seminaren Punkte in Flensburg abbauen.

dpa/gms FRANKFURT/MAIN. Raser und Drängler, die um ihren Führerschein bangen, sollten nicht versuchen, sich von ihren Vergehen „freizukaufen“. Damit mache man sich einer Straftat schuldig, warnt Dorothee Lamberty vom Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt.

Seit einiger Zeit vermitteln Firmen über das Internet an notorische Raser und Drängler Menschen, die sich gegenüber den Behörden als eigentlicher Fahrer ausgeben. Gegen eine entsprechende Bezahlung übernehmen diese dann die Punkte in Flensburg.

Wer sich auf einen derartigen Handel einlässt und dabei erwischt wird, riskiert jedoch einiges. Belangt werden könnten die Beteiligten laut Lamberty wegen „falscher Verdächtigung“. „Das kann mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden“, warnt die Expertin.

Statt zu versuchen, die Punkte auf jemanden anderen abzuwälzen, sollten Verkehrssünder sich lieber rechtzeitig ihrem Problem stellen: „Man kann zum Beispiel Seminare zum Punkteabbau besuchen“, rät Lamberty. Vom Führerscheinentzug bedrohte Autofahrer können theoretisch auf diese Art legal Punkte wieder loswerden.

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