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Genfer Salon

Die Automesse der Extreme

VonMax Friedhoff
Quelle:Spotpress

Automessen sind ohnehin meist eine spektakuläre Angelegenheit. Doch der protzige Mikrokosmos des Genfer Salons bleibt eine Klasse für sich.

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Panorama: Autosalon Genf, die Messe der Extreme    - Superlative am Lac Léman Max Friedhoff / SP-X

Superlative am Lac Léman

Auf dem Genfer Salon zeigen in diesem Jahr 180 Aussteller ihre Neuigkeiten, rund 700.000 Besucher werden bis zum 18. März in den Hallen der „Palexpo“ erwartet. Wie die Stadt selbst, die eine der höchsten Kriminalitätsraten der Schweiz ebenso wie märchenhafte und atemberaubend teure Luxushotels direkt am See bietet, ist auch die Frühjahrsmesse ein Garant für Extreme.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Da geht die ganze Energie hin Max Friedhoff / SP-X

Das Problem mit dem Schneckentempo

Schon die morgendliche Anreise für den ersten Pressetag ist eine Geduldsprobe – Genf ist seit vielen Jahren Stauhauptstadt der Schweiz. Zu Stoßzeiten bedeutet das: Für die fünf Kilometer zwischen Hotel und Autoausstellung kann man schon mal eineinhalb Stunden brauchen. Wie wichtig Zukunftsvisionen sind, die den Individualverkehr optimieren, wird einem hier so richtig bewusst. Passend dazu zeigen dann auf der Messe unter anderem VW und Renault Robotertaxen, die den Verkehr künftig entlasten könnten.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Der Pagani Zonda HP Barchetta Max Friedhoff / SP-X

Pagani Zonda HP Barchetta

Von Zurückhaltung oder gar Demut findet sich in Zeiten von sinkenden Dieselverkäufen und drohenden Fahrverboten in den Messehallen aber keine Spur. In Genf wird noch ordentlich geprotzt. So hat beispielsweise das italo-argentinische Genie Horacio Pagani einen Präsentierteller vol PS-Luxus vorbereitet.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Pagani-Gemälde am Messestand Max Friedhoff / SP-X

Brachiale Leistung aus jedem Blickwinkel betrachtet

Hier kann der illustre Kundenkreis nicht nur die neuesten Kreationen aus Carbon und Leder erfühlen, die passende Wanddekoration in Form von Pagani-Ölgemälden ist gleich in einer kleinen angrenzenden Galerie untergebracht.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Die Maybach-S-Klasse von Klassen Max Friedhoff / SP-X

Die Maybach-S-Klasse, veredelt von Klassen

Extremen Luxus findet man auch am Messestand von Strechtlimo-Veredler Klassen, der in Genf eine um satte 36 Zentimeter verlängerte Version der Maybach-S-Klasse zeigt. Im Fond gibt es Liegesitze, gestepptes Leder und eine Scheibe zwischen Chauffeur und Chauffiertem. Ganz der alte Chic, den der anspruchsvolle Kunde erwartet.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Blick hinter den Renault-Stand Max Friedhoff / SP-X

Blick hinter den Glamour-Vorhang

Deutlich unglamouröser geht es hingegen zu, wenn man die Treppe von der oberen zur unteren Messe-Etage nimmt. Dort können aufmerksame Beobachter nämlich einen Blick hinter den Messestand von Renault werfen und sehen, welch extremer Aufwand hinter einem solch großen Auftritt steckt. Klar, die riesigen LED-Screens, die vielen Scheinwerfer und die aufwendige Multimedia-Installation müssen irgendwie mit Energie und Daten versorgt werden.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Imponierend geht es mit dem Messeauftritt von Ferrari weiter, die in Genf den 488 Pista mit 529 kW/720 PS vorstellen. Ein Spielzeug für die Rennstrecke in limitierter Auflage, das vor allem das Interesse jener wecken sollte, die auch das nötige Kleingeld für den Spezial-488 haben. AP

Ferrari 488 Pista

Imponierend geht es mit dem Messeauftritt von Ferrari weiter, die in Genf den 488 Pista mit 529 kW/720 PS vorstellen. Ein Spielzeug für die Rennstrecke in limitierter Auflage, das vor allem das Interesse jener wecken sollte, die auch das nötige Kleingeld für den Spezial-488 haben.

Bild: AP

Der Bugatti Chiron Sport Max Friedhoff / SP-X

Bugatti Chiron Sport

Letztlich ist Genf immer noch eine Messe für Petrolheads und Sportwagen-Fans. Gibt es doch kaum einen Ort, an dem ein Koenigsegg Regera in Sichtweite eines Pagani Huayra parkt und Zuschauer trotzdem weggelockt werden – von noch extremeren Hypercars wie dem Bugatti Chiron Sport ...

Bild: Max Friedhoff / SP-X

Der Hennessey Venom F5 Max Friedhoff / SP-X

Hennessey Venom F5

... oder dem Hennessey Venom F5. Selbst auf den Genfer Straßen muss sich die eingesetzte Flotte von vollelektrischen Audi-eTron-Prototypen die Show von Apollo, Bugatti, Lamborghini und dutzenden anderen spektakulären Supersportlern stehlen lassen. Wo wir wieder beim großen Ganzen wären: Genf, die Messe der Extreme.

Bild: Max Friedhoff / SP-X

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