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18.03.2013

15:50 Uhr

Getriebeprobleme

Volkswagen ruft Fahrzeuge in China zurück

Volkswagen ruft sowohl in China produzierte als auch importierte Wagen zurück. Die in hunderttausenden Autos verbauten Doppelkupplungsgetriebe sind betroffen. VW reagiert damit auf einen TV-Bericht.

China ist für Volkswagen ein wichtiger Markt. Die Rückrufaktion schmerzt den Konzern. Reuters

China ist für Volkswagen ein wichtiger Markt. Die Rückrufaktion schmerzt den Konzern.

PekingVW ruft in China zahlreiche Autos wegen Getriebeproblemen in die Werkstätten. Die genaue Zahl will der Autobauer erst nach Beratungen mit der chinesischen Behörde für Qualitätsüberwachung am Dienstag bekanntgeben, wie ein Sprecher in Peking ankündigte. Angesichts der Vielzahl an Fahrzeugen, in denen das betroffene Doppelkupplungsgetriebe eingebaut wird, schätzen Experten den Rückruf auf mehrere hunderttausend Wagen. Volkswagen reagiert damit auf einen Bericht des staatlichen Fernsehsenders CCTV, der am Freitag über Mängel bei einigen VW-Modellen berichtet hatte.

VW hatte bereits Kunden wegen der Probleme angeschrieben und ihnen die Aktualisierung der Fahrzeugsoftware angeboten. Betroffen sind den Angaben zufolge sowohl in China produzierte als auch importierte Wagen. Volkswagen baut in der Volksrepublik Autos zusammen mit dem größten chinesischen Autobauer SAIC und mit dem Partner FAW.

Der Konzern aus Wolfsburg hatte vergangene Woche angekündigt, seine Kapazitäten im Reich der Mitte auf vier Millionen Einheiten pro Jahr zu erhöhen. Sieben neue Werke sollen dazu in den nächsten Jahren aus dem Boden gestampft werden. 2012 rollten dort in zwölf Fabriken 2,6 Millionen Fahrzeuge vom Band.

In seiner Sendung prangert der staatliche Sender jedes Jahr Unternehmen an, die ihm wegen Qualitätsmängeln oder schlechtem Service auffallen. Neben VW hat CCTV diesmal den US-Computerhersteller Apple aufs Korn genommen.

Von

rtr

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