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05.03.2014

10:20 Uhr

Giugiaro Clipper

Flügeltürer für Touchpad-Fans

Quelle:Spotpress

Eine Fingerübung mit einer Flut an Bildschirmen: Selbst die Welt in den Seitenspiegeln wird in diesem Konzeptauto der Fahrzeugentwickler von Italdesign Giugiaro noch digital dargestellt.

Die auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) gezeigte Studie „Clipper“ ist ein kompakter Sechssitzer mit Elektroantrieb und vier Seitentüren, die sich wie Insektenflügel öffnen.  SP-X/Matthias Knödler

Die auf dem Genfer Autosalon gezeigte Studie „Clipper“ von Giugiaro.

Allzweckwaffe im Designer-Dress: Die Fahrzeugentwickler von Italdesign Giugiaro haben sich aus dem modularen Querbaukasten ihrer Konzernmutter VW bedient und drum herum ein neues Kleid geschneidert. Die auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) gezeigte Studie „Clipper“ ist ein kompakter Sechssitzer mit Elektroantrieb und vier Seitentüren, die sich wie Insektenflügel öffnen. Trotz des spektakulären Effekts stecken die eigentlichen Innovationen nicht im äußeren Design.

Trotz des spektakulären Effekts stecken die eigentlichen Innovationen nicht im äußeren Design.  SP-X/Matthias Knödler

Trotz der spektakulären Türen stecken die eigentlichen Innovationen innen.

Denn der Innenraum kommt mit nur fünf Knöpfen aus, der Rest des Fahrzeugs wird über diverse Touchpads gesteuert. Über insgesamt zehn Bildschirme verbindet sich das so genannte „Multi Purpose Vehicle“ (Vielzweckfahrzeug) nicht nur mit der Außenwelt, sondern auch die Passagiere untereinander: Sie können miteinander chatten oder per Video von der Rückbank aus mit dem Passagier auf dem Beifahrersitz konferieren, zum Beispiel über den nächsten Raststopp, der natürlich auch auf den Mini-iPads angezeigt wird.

 Denn der Innenraum kommt mit nur fünf Knöpfen aus, der Rest des Fahrzeugs wird über diverse Touchpads gesteuert. SP-X/Matthias Knödler

Der Innenraum kommt mit nur fünf Knöpfen aus, der Rest des Fahrzeugs wird über diverse Touchpads gesteuert.

So besteht auch die komplette Armaturentafel aus Bildschirmen. Dem Fahrer wird hinter dem Lenkrad natürlich alles digital, bestimmte Funktionen aber auch als 3D-Hologramm aufgezeigt. Statt Außenspiegel trägt die Fingerübung des VW-Versuchslabors Kameras, die ihre Bilder permanent auf zwei Bildschirmen anzeigen. Das soll sicherer sein als die herkömmlichen Spiegel, zum Beispiel weil Nachtsichtfunktionen integriert werden können. Eine Technik, die laut Italdesign nicht mehr so weit von einem möglichen Serieneinsatz entfernt ist.

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