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20.06.2017

12:05 Uhr

Google-Schwester nimmt Roboterautos von der Straße

Das Glühwürmchen hat ausgedient

Quelle:Spotpress

Ein Pionier des autonomen Fahrens geht in Rente: Google mustert sein knuddeliges Roboterauto aus. Seine Technik soll jedoch weiterleben.

Google-Schwester nimmt Roboterautos von der Straße - Das Glühwürmchen hat ausgedient Waymo/Steve Mahan

Roboterautos verschwinden von der Straße

Die zuletzt Firefly – auf Deutsch Glühwürmchen – genannten Roboterautos wurden 2014 vorgestellt, damals noch unter der schmuckloseren Bezeichnung Google Driverless Car.

Googles Mobilitätsschwester Waymo zieht seine autonomen Firefly-Autos aus dem Verkehr. Die Zweisitzer mit dem Koalabären-Gesicht waren die ersten vollautomatisierten Autos auf öffentlichen Straßen.

Die nun erfolgte Ausmusterung war offenbar länger geplant: Die Fireflys seien von Anfang an lediglich zum Experimentieren und nicht für die Massenproduktion gedacht gewesen, heißt es in einem Blogeintrag des Unternehmens.

Google-Projekt: Fahrer verhinderten Unfälle mit Roboterautos

Google-Projekt

Fahrer verhinderten Unfälle mit Roboterautos

Bisher hob Google vor allem die Sicherheit seiner selbstfahrenden Autos hervor. Doch der erste ausführliche Bericht an US-Aufseher zeigt, dass die Software noch einiges lernen muss, vor allem im Stadtverkehr.

Künftig will sich der Mutterkonzern Alphabet darauf konzentrieren, seine Technik in Fahrzeugen anderer Hersteller zu integrieren. Aktuell kommt sie testweise im Van Chrysler Pacifica zum Einsatz.

Die zuletzt Firefly – auf Deutsch Glühwürmchen – genannten Roboterautos wurden 2014 vorgestellt, damals noch unter der schmuckloseren Bezeichnung Google Driverless Car.

In der Spitze waren 70 der kugelartigen Fahrzeuge mit dem auffälligen Lidar-Kegel auf dem Dach auf amerikanischen Straßen autonom unterwegs. Die Fahrzeuge sind aus rechtlichen Gründen mit Lenkrad und Pedalerie ausgestattet, aber für vollautomatisiertes Fahren ohne die Möglichkeit eines menschlichen Eingriffs konzipiert. Einige der Fahrzeuge wurden in Unfälle verwickelt, teilweise weil sie übervorsichtig und extrem langsam unterwegs waren.

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