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30.01.2012

14:30 Uhr

Höchstwerte bei Neuwagen-Rabatten

Goldene Zeiten für Schnäppchenjäger

Quelle:mid

Hohe Rabatte sind laut Center Automotive Research (CAR) aktuell ein Zeichen für einen fragilen Automarkt. Im Januar erreichte das Nachlassniveau neue Höhen. Auch bei den Online-Autopreisen ist Downsizing angesagt.

Der harte Konkurrenzkampf um Marktanteile wird im weitgehend ausgereizten Absatzmarkt verstärkt über den Preis geführt. gms

Der harte Konkurrenzkampf um Marktanteile wird im weitgehend ausgereizten Absatzmarkt verstärkt über den Preis geführt.

Duisburg/EssenDer deutsche Automarkt präsentiert sich nach Erhebungen des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen weiterhin fragil. Ein wesentlicher Index dafür ist das Rabatt- und Nachlassverhalten für Neuwagen. Das ist saisonbedingt im Januar 2012 gegenüber Dezember 2011 zwar etwas zurückgegangen, doch im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahres-Vergleichsmonaten hat der Rabattindex einen Höchstwert erreicht. Im Vergleich zum Januar 2011 stellte sich ein Plus von 22 Prozent ein.

Die Zahl der Verkaufsförderungsaktionen der Autobauer beziffert CAR mit 334, darunter fallen Sondermodelle und -finanzierungen, Leasing- und Rabattaktionen, Gebrauchtwagenüberzahlungen und Wertgutscheine. Der durchschnittliche Kundenvorteil liegt hier bei 11,3 Prozent. Höchste Nachlässe mit 26,3 Prozent zum Listenpreis ermittelte das Zentrum für den Fiat Panda, der vor einem Modellwechsel steht.

Dazu gesellen sich noch die Aktionen der Autohändler. Das lässt sich unter anderem an den Preisnachlässen der Internetvermittler ablesen. Der durchschnittliche bei Internetvermittlern ermittelte Rabatt liegt im Januar bei 15,9 Prozent, im Vorjahresmonat waren es noch 14,6 Prozent.

Das Neuwagenportal Meinauto.de beziffert den durchschnittlichen Rabatt im Jahr 2011 gar auf 20,03 Prozent, der Nachlass beziffert der Internetvermittler im Schnitt auf 5.587 Euro. Damit ist der absolute Nachlass auf Neuwagen im Internet seit 2009 (4.203 Euro) um 1.384 Euro angestiegen.

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