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27.02.2015

13:14 Uhr

Honda Jazz

Flexibilität besser verpackt

Quelle:Spotpress

Der Honda Jazz zählt zu den praktischsten Kleinwagen auf dem deutschen Markt. In der neuen Generation legt er in dieser Hinsicht sogar noch zu.

Das Heck ist knackiger geworden Honda

Der neue Honda Jazz

Das Heck ist knackiger geworden

Auch in der dritten Generation bleibt der Honda Jazz seinem flexiblen Sitzsystem treu. Dazu gibt es mehr Platz, neue Assistenten und Motoren sowie ein aufpoliertes Design. Premiere feiert die Europaversion des Kleinwagens auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März), zum Händler kommt sie im Sommer.

In Japan ist der Fünftürer bereits seit 2013 auf dem Markt, in Deutschland startet er erst im Sommer. Äußerlich ist der Jazz nun nicht mehr so van-artig gebaut wie sein Vorgänger, wirkt flacher und gestreckter. Auch weil die Länge um knapp zehn Zentimeter auf fast vier Meter gewachsen ist, drei Zentimeter des davon entfallen auf den Radstand. Das verspricht noch mehr Platz im Fond – schon bei den Vorgängern die Schokoladenseite des Japaners.

Wer 2014 die meisten Autos weltweit verkauft hat

Platz 10: Suzuki

2014 setzte Suzuki weltweit 2,71 Millionen Autos ab. Damit konnte der japanische Autobauer seinen Absatz um ein Prozent steigern - ein vergleichsweise schwaches Ergebnis. Dazu gehörte Suzuki nicht. In den USA ist der Absatz seit Jahren rückläufig und auch in China hat es das japanische Unternehmen schwer.

Quelle: Center of Automotive Management (CAM)

Platz 9: PSA Peugeot Citroën

Seit 2005 wuchs die Branche im Schnitt um 28 Prozent – PSA Peugeot Citroën dagegen musste für den selben Zeitraum einen Rückgang um 13 Prozent hinnehmen. Insgesamt konnte Europas zweitgrößter Automobilhersteller 2,94 Millionen Autos verkaufen – immerhin 4,3 Prozent mehr als 2013.

Platz 8: Honda

Honda konnte seinen Absatz 2014 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent steigern und hat 4,36 Millionen Autos verkauft. Wie auch Suzuki konnte Honda nicht vom starken Wachstum auf dem chinesischen Markt profitieren. Auch in den USA war der Verkauf im vergangenen Jahr leicht rückläufig. Dafür konnte der japanische Autobauer auf dem heimischen Markt zulegen, ebenso in anderen asiatischen Staaten.

Platz 7: Fiat Chrysler Automobiles (FCA)

Der kleinste der drei Detroiter Autobauer, konnte 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zulegen und seinen Absatz auf 4,61 Millionen Fahrzeuge ausweiten. Bis 2018 hat der amerikanische Autobauer allerdings ein Absatzziel von sieben Millionen Fahrzeugen ausgegeben – davon ist er noch weit entfernt.

Platz 6: Nissan

Für die meisten japanischen Autobauer ist der US-Markt top – so auch für Nissan. Der Absatz dort nahm 2014 um elf Prozent zu. Weltweit stieg er um 4,1 Prozent, so dass Nissan 5,31 Millionen Autos verkaufte. Im vergangenen Jahr stagnierte aber das China-Geschäft.

Platz 5: Ford

Zu den globalen Verlierern 2014 gehört Ford. Im Vergleich zu 2013 ging die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 0,1 Prozent zurück und sank auf 6,32 Millionen. Ford konnte vor allem in China zulegen – plus 19 Prozent. Meist verkauftes Auto der Welt war 2012, 2013 und 2014 aber der Ford Focus.

Platz 4: Hyundai

Einer der großen Gewinner. Um 5,9 Prozent konnte der südkoreanische Autobauer seine Verkaufszahlen 2014 im Vergleich zu 2013 steigern, insgesamt rund acht Millionen Autos. Viel verkauft hat Hyundai in China - dort ist der Konzern der drittgrößte Player auf dem Markt. Seit 2005 steigerten die Südkoreaner ihre Verkäufe um 130 Prozent. Besonders erfolgreich war Hyundai dabei in den USA, in Europa und in China.

Platz 3: General Motors (GM)

Seit 2005 konnte General Motors in puncto Absätzen nur um acht Prozent zulegen – für den gleichen Zeitraum betrug das Branchenwachstum 28 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Verkäufe 2014 um 2,2 Prozent – auf 9,92 Millionen Fahrzeuge. Ein Drittel davon verkauft General Motors in China.

Platz 2: Volkswagen

Im Vergleich zu 2013 ist der Absatz des VW-Konzerns 2014 um 4,5 Prozent gestiegen. Das liegt auch am China-Geschäft, wo VW aktuell Marktführer ist. Dafür musste der deutsche Autobauer auf dem US-Markt einen Rückgang um zwei Prozent hinnehmen.

Platz 1: Toyota

Der Hybrid- und Wasserstoff-Pionier ist weiter Weltmarktführer. Im Vergleich zu 2013 konnte Toyota seinen Absatz zwar nur um magere 2,5 Prozent steigern, damit hat das Unternehmen allerdings die Zehn-Millionen-Verkaufs-Marke geknackt. Auf dem US-Markt lief es gut. Dort hat Toyota den drittgrößten Marktanteil und verkauft den Amerikaner mittlerweile ein Viertel seiner Produktion.

Weil der Tank beim Jazz traditionell nicht wie üblich unter der Rückbank untergebracht ist, können deren Sitzflächen wie bei einem Kinosessel hochgeklappt werden, um sperriges Gut im Fußraum zu transportieren. Alternativ lassen sich die Lehnen umlegen, was einen flachen Ladeboden im Kofferraum ergibt.

Neu in Generation drei ist zusätzlich eine umklappbare Lehne beim Vordersitz, wodurch auch der Transport besonders langer Gegenstände möglich wird. Doch schon bei voller Bestuhlung zählt der kleine Honda mit einem Gepäckraumvolumen von 354 Litern zu den Lademeistern seiner Klasse.

Das Armaturenbrett wirkt etwas klarer als zuletzt Honda

Das Armaturenbrett wirkt etwas klarer als zuletzt

Der Innenraum wirkt bei der Neuauflage nun weniger verspielt als beim leicht unübersichtlichen Vorgänger. Dazu gibt es ein neues, internetfähiges Infotainment-System, das auch das Spiegeln des Smartphone-Bildschirms auf dem Touchscreen in der Mittelkonsole erlaubt.

Elektronisch aufgerüstet haben die Japaner zudem bei den Assistenten. Immer an Bord ist nun ein City-Notbremssystem, auf Wunsch kommen Kollisionswarner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und automatisches Fernlicht dazu.

Stark modernisiert präsentiert sich das Infotainmentsystem Honda

Stark modernisiert präsentiert sich das Infotainmentsystem

Beim Antrieb setzt Honda zunächst auf einen für Europa neuen 1,3-Liter-Benziner mit 75 kW/102 PS. Der Vierzylinder ist serienmäßig an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt, gegen Aufpreis gibt es ein stufenloses Getriebe. Darüber hinaus wird es wohl auch einen 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS sowie einen Hybrid aus einem 81 kW/110 PS-Benziner und einem 30-PS-Elektromotor geben.

Preise nennt der Hersteller knapp ein halbes Jahr vor Marktstart noch nicht. Der Vorgänger-Jazz kostet in der Einstiegsversion mit 66 kW/90 PS rund 13.000 Euro. Das ist auch ungefähr das Niveau, auf dem sich direkte Konkurrenten wie Nissan Note, Toyota Yaris oder Kia Venga bewegen.

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