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IAA

Highlights vom VW-Markenabend

Auf dem traditionellen Markenabend im Rahmen der IAA hat der Volkswagen-Konzern seine neuen Produkte und seine Ausrichtung für die Zukunft präsentiert. Das Ziel ist klar formuliert: weg vom Verbrennungsmotor, hin zum Elektroauto.

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Bei VW soll sich einiges ändern. Diese Aussage wurde schon beim Stil der Präsentation auf dem VW-Markenabend verdeutlicht. Es wurde nicht auf PS gesetzt, sondern auf Elektroautos. So will sich der Konzern von seiner Vergangenheit lossagen und seine zukünftige Ausrichtung verdeutlichen. dpa

Neue Ausrichtung

Bei VW soll sich einiges ändern. Diese Aussage wurde schon beim Stil der Präsentation auf dem VW-Markenabend verdeutlicht. Es wurde nicht auf PS gesetzt, sondern auf Elektroautos. So will sich der Konzern von seiner Vergangenheit lossagen und seine zukünftige Ausrichtung verdeutlichen.

Bild: dpa

Wer Symbole für die Neuausrichtung von VW sucht, der wird an diesem Abend überall fündig. Der Veranstaltungsort ist mit der Halle 3 auf dem Messegelände eben eines dieser Symbole. Keine zusätzlichen Ausgaben, wie es in der jüngeren Vergangenheit oft der Fall gewesen ist, sondern preiswerter und zielorientierter heißt das Ziel. Reuters

Halle 3 statt Jahrhunderthalle

Wer Symbole für die Neuausrichtung von VW sucht, der wird an diesem Abend überall fündig. Der Veranstaltungsort ist mit der Halle 3 auf dem Messegelände eben eines dieser Symbole. Keine zusätzlichen Ausgaben, wie es in der jüngeren Vergangenheit oft der Fall gewesen ist, sondern preiswerter und zielorientierter heißt das Ziel.

Bild: Reuters

Schon mit dem Auftreten des VW-Vorstandchefs wird der neue Weg sichtbar. Matthias Müller wird von einem autonom fahrenden Auto zu seiner Rede gefahren. AP

Autonomes Auto

Schon mit dem Auftreten des VW-Vorstandchefs wird der neue Weg sichtbar. Matthias Müller wird von einem autonom fahrenden Auto zu seiner Rede gefahren.

Bild: AP

Auch der Konzernchef selbst hat sein Auftreten verändert. Er wirkt selbstbewusst, und auch seine Rede veranschaulicht dieses neue Selbstbewusstsein. Kein Zögern oder Zaudern, sondern mit Elan in die Zukunft. dpa

Selbstbewusstes Auftreten

Auch der Konzernchef selbst hat sein Auftreten verändert. Er wirkt selbstbewusst, und auch seine Rede veranschaulicht dieses neue Selbstbewusstsein. Kein Zögern oder Zaudern, sondern mit Elan in die Zukunft.

Bild: dpa

Neben der Rede von Matthias Müller sprechen auch die Zahlen eine eindeutige Sprache: VW möchte jetzt mit ganzer Macht in die Elektrooffensive gehen. 20 Milliarden Euro sollen für neue E-Autos investiert werden. Für die neue Batterieproduktion sollen es sogar 50 Milliarden Euro sein. dpa

Volle Energie für Elektroautos

Neben der Rede von Matthias Müller sprechen auch die Zahlen eine eindeutige Sprache: VW möchte jetzt mit ganzer Macht in die Elektrooffensive gehen. 20 Milliarden Euro sollen für neue E-Autos investiert werden. Für die neue Batterieproduktion sollen es sogar 50 Milliarden Euro sein.

Bild: dpa

Bis zum Jahr 2025 werden die Konzernmarken mehr als 80 neue Autos, welche einen Elektromotor verwenden, auf den Markt bringen. Hiervon werden etwa 50 batteriebetriebene Fahrzeuge sein und 30 Plug-in-Hybride. VW hat somit die Zahlen deutlich erhöht. Bis jetzt war man von etwa 30 neuen Elektroautos ausgegangen. dpa

Die neuen Ziele

Bis zum Jahr 2025 werden die Konzernmarken mehr als 80 neue Autos, welche einen Elektromotor verwenden, auf den Markt bringen. Hiervon werden etwa 50 batteriebetriebene Fahrzeuge sein und 30 Plug-in-Hybride. VW hat somit die Zahlen deutlich erhöht. Bis jetzt war man von etwa 30 neuen Elektroautos ausgegangen.

Bild: dpa

Als Grundlage für die neue strategische Ausrichtung dient die sogenannte „Roadmap E“. Hierbei handelt es sich um eine Strategie, welche die umfassendste Elekto-Offensive der Automobilindustrie sein soll, so VW. Kein anderer Hersteller habe sich bis zum Jahr 2025 solche hohen Ziele gesetzt. AP

„Roadmap E“

Als Grundlage für die neue strategische Ausrichtung dient die sogenannte „Roadmap E“. Hierbei handelt es sich um eine Strategie, welche die umfassendste Elekto-Offensive der Automobilindustrie sein soll, so VW. Kein anderer Hersteller habe sich bis zum Jahr 2025 solche hohen Ziele gesetzt.

Bild: AP

Neben den neuen Autos muss und will VW auch bei den Batterien deutliche Fortschritte erzielen. Da bis 2025 etwa jedes vierte Auto von VW ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben werden soll, muss auch die Batteriekapazität des Konzerns deutlich erhöht werden. Diese müsste bei mehr als 150 Gigawattstunden pro Jahr liegen. Hierbei handelt es sich um die mehr als die vierfache Kapazität der neuen Tesla Gigafactory in Nevada. Reuters

Hohe Batteriekapazität

Neben den neuen Autos muss und will VW auch bei den Batterien deutliche Fortschritte erzielen. Da bis 2025 etwa jedes vierte Auto von VW ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben werden soll, muss auch die Batteriekapazität des Konzerns deutlich erhöht werden. Diese müsste bei mehr als 150 Gigawattstunden pro Jahr liegen. Hierbei handelt es sich um die mehr als die vierfache Kapazität der neuen Tesla Gigafactory in Nevada.

Bild: Reuters

Nach Matthias Müller darf noch ein weiterer VW-Manager die Bühne betreten. Rupert Stadler – Vorstandschef der kriselnden Tochter Audi – hat nach ihm das Wort. Da Audi hinter die Konkurrenz von Mercedes und BMW zurückgefallen ist, kann diese Geste auch als kleiner Vertrauensbeweis angesehen werden. Reuters

Auch Audi ist dabei

Nach Matthias Müller darf noch ein weiterer VW-Manager die Bühne betreten. Rupert Stadler – Vorstandschef der kriselnden Tochter Audi – hat nach ihm das Wort. Da Audi hinter die Konkurrenz von Mercedes und BMW zurückgefallen ist, kann diese Geste auch als kleiner Vertrauensbeweis angesehen werden.

Bild: Reuters

Das Concept-Car Aicon ist als vollautonome Luxus-Limousine ausgelegt und mit zwei Einzelsitzen sowie einer Sitzbank ausgestattet. In der Kabine, die von großen Fensterflächen umgeben ist, sollen sich die Passagiere auch dank der Abwesenheit von Lenkrad und Pedalen wie in der First Class eines Luxus-Fliegers fühlen. Platz gibt es genug, schließlich streckt sich der Aicon auf 5,44 Meter, 24 Zentimeter mehr als die Langversion des A8. Statt Scheinwerfern gibt es digital bespielbare Displayflächen und großflächige Lichtfelder, die beispielsweise Warnsignale für Fußgänger darstellen können. Steigt man bei Dunkelheit aus, löst sich ein „Lichtbegleiter“ vom Fahrzeug, der den Passagier in Form einer kleinen Drohne mit Scheinwerfer begleitet. AP

Auch Stadler stellte ein neues Auto vor

Das Concept-Car Aicon ist als vollautonome Luxus-Limousine ausgelegt und mit zwei Einzelsitzen sowie einer Sitzbank ausgestattet. In der Kabine, die von großen Fensterflächen umgeben ist, sollen sich die Passagiere auch dank der Abwesenheit von Lenkrad und Pedalen wie in der First Class eines Luxus-Fliegers fühlen. Platz gibt es genug, schließlich streckt sich der Aicon auf 5,44 Meter, 24 Zentimeter mehr als die Langversion des A8.

Statt Scheinwerfern gibt es digital bespielbare Displayflächen und großflächige Lichtfelder, die beispielsweise Warnsignale für Fußgänger darstellen können. Steigt man bei Dunkelheit aus, löst sich ein „Lichtbegleiter“ vom Fahrzeug, der den Passagier in Form einer kleinen Drohne mit Scheinwerfer begleitet.

Bild: AP

Audi zeigt zwei Konzept-Fahrzeuge zum Thema autonomes Fahren. Die beiden Autos hören auf die Namen Elaine und Aicon. Sie liegen unterschiedlich weit in der Zukunft. Das 4,90 Meter lange SUV Elaine hat Funktionen, die nicht so weit von der Serienreife entfernt sind: Einen Autobahn-Piloten bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h, der eine weiterentwickelte Version des Stau-Piloten im neuen A8 ist. Der Assistent ermöglicht automatisierte Spurwechsel und Überholvorgänge ohne Zutun des Fahrers. Außerdem nutzt die Studie die „AI Zones“, die kurz vor der Serienreife stehen sollen. Hier parkt der Fahrer das Auto in einer Übernahmezone, steigt aus und überlässt es dem Computer, das Auto in ein Parkhaus, eine Waschanlage oder zum Tanken zu fahren. So wird das SUV zu einem ins Internet der Dinge integrierten Gerät wie ein Smartphone oder eine Smartwatch. Elaine ist eine im Rahmen des „Audi AI“ getauften Autonomie-Programms entstandene Weiterentwicklung des im Mai in Schanghai gezeigten e-tron Sportback. Reuters

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Audi zeigt zwei Konzept-Fahrzeuge zum Thema autonomes Fahren. Die beiden Autos hören auf die Namen Elaine und Aicon. Sie liegen unterschiedlich weit in der Zukunft. Das 4,90 Meter lange SUV Elaine hat Funktionen, die nicht so weit von der Serienreife entfernt sind: Einen Autobahn-Piloten bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h, der eine weiterentwickelte Version des Stau-Piloten im neuen A8 ist. Der Assistent ermöglicht automatisierte Spurwechsel und Überholvorgänge ohne Zutun des Fahrers.

Außerdem nutzt die Studie die „AI Zones“, die kurz vor der Serienreife stehen sollen. Hier parkt der Fahrer das Auto in einer Übernahmezone, steigt aus und überlässt es dem Computer, das Auto in ein Parkhaus, eine Waschanlage oder zum Tanken zu fahren.

So wird das SUV zu einem ins Internet der Dinge integrierten Gerät wie ein Smartphone oder eine Smartwatch. Elaine ist eine im Rahmen des „Audi AI“ getauften Autonomie-Programms entstandene Weiterentwicklung des im Mai in Schanghai gezeigten e-tron Sportback.

Bild: Reuters

Mit 1.500 PS und 1.600 Newtonmeter Drehmoment strotzt der Fahrzeugschein des Bugatti Chiron nur so vor Superlativen. Hochgeschwindigkeits-Fanatiker notieren sich nun einen neuen Höchstwert: In 42 Sekunden läuft der schnellste Mensch knapp 400 Meter. In der gleichen Zeit beschleunigt der Bugatti Chiron aus dem Stand auf 400 km/h und bremst wieder bis zum Stillstand. Für das extreme Fahrmanöver benötigte der Chiron 41,96 Sekunden und eine Strecke von 3,1 Kilometer. Am Steuer saß bei der Rekordfahrt Ex-Formel-1-Rennfahrer Juan Pablo Montoya. Der Bugatti Chiron ist der Nachfolger des Veyron und wurde 2016 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Insgesamt werden 500 Exemplare gebaut, 300 davon sind bereits verkauft – zu einem Stückpreis von mindestens 2,4 Millionen Euro. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Mit 1.500 PS und 1.600 Newtonmeter Drehmoment strotzt der Fahrzeugschein des Bugatti Chiron nur so vor Superlativen. Hochgeschwindigkeits-Fanatiker notieren sich nun einen neuen Höchstwert: In 42 Sekunden läuft der schnellste Mensch knapp 400 Meter. In der gleichen Zeit beschleunigt der Bugatti Chiron aus dem Stand auf 400 km/h und bremst wieder bis zum Stillstand. Für das extreme Fahrmanöver benötigte der Chiron 41,96 Sekunden und eine Strecke von 3,1 Kilometer. Am Steuer saß bei der Rekordfahrt Ex-Formel-1-Rennfahrer Juan Pablo Montoya.

Der Bugatti Chiron ist der Nachfolger des Veyron und wurde 2016 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Insgesamt werden 500 Exemplare gebaut, 300 davon sind bereits verkauft – zu einem Stückpreis von mindestens 2,4 Millionen Euro.

Bild: AP

Dass es eine besondere Ausstattungs-Version für den aktuellen Porsche 911 GT3 geben würde, stand schon länger fest. Auf der IAA zeigen die Stuttgarter nun das „Touring-Paket“ für den GT3, der so zu einer Art 911 R für jedermann wird. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Dass es eine besondere Ausstattungs-Version für den aktuellen Porsche 911 GT3 geben würde, stand schon länger fest. Auf der IAA zeigen die Stuttgarter nun das „Touring-Paket“ für den GT3, der so zu einer Art 911 R für jedermann wird.

Bild: AP

Der ID Buzz soll einmal der elektrische Bulli der Neuzeit werden. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Der ID Buzz soll einmal der elektrische Bulli der Neuzeit werden.

Bild: AP

Bentley hat seinen Continental GT umfassend überarbeitet. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Bentley hat seinen Continental GT umfassend überarbeitet.

Bild: AP

Der neue Audi A8 im Rampenlicht. Mit noch mehr Luxus und Technik an Bord soll er der Mercedes S-Klasse und dem 7er-BMW Kunden abjagen. Reuters

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Der neue Audi A8 im Rampenlicht. Mit noch mehr Luxus und Technik an Bord soll er der Mercedes S-Klasse und dem 7er-BMW Kunden abjagen.

Bild: Reuters

Blick auf die besten Sitzplätze im neuen Audi A8. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Blick auf die besten Sitzplätze im neuen Audi A8.

Bild: AP

Mit einem Lächeln präsentiert: der neue Skoda Karoq. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Mit einem Lächeln präsentiert: der neue Skoda Karoq.

Bild: AP

Großes SUV: der Volkswagen Atlas. AP

Impressionen vom VW-Markenabend im Rahmen der IAA

Großes SUV: der Volkswagen Atlas.

Bild: AP

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