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17.01.2005

17:10 Uhr

„Ka-Student“ eröffnet den Reigen von Billigautos

Ford heizt mit Kampfpreisen den Kleinwagenmarkt an

Die Ford-Werke heizen den Preiskampf auf dem deutschen Markt an. Der Kleinwagen „Ka“ wird ab sofort als Sondermodell „Student“ für knapp 8 000 Euro angeboten. Ford unterbietet damit den bislang billigsten „Ka“ um mehr als 1 000 Euro.

fas HB DÜSSELDORF. Damit ist Ford mit einem preisgünstigen Auto deutlich schneller als die Konkurrenz am Markt: Volkswagen bringt den „Fox“ im Frühsommer, Renault schickt den „Logan“ seiner rumänischen Tochter Dacia im April zu den Händlern. Auch Peugeot mit dem 107 und Toyota mit dem Aygo wollen noch in diesem Jahr neue Modelle für unter 10 000 Euro auf den Markt schicken.

Der „Ka-Student“ wird ausschließlich für den deutschen Markt gebaut und auch nur in einer Farbe angeboten. Wie der „Fox“ und der „Logan“ soll der „Ka-Student“ mit Airbags und dem ABS ausgeliefert werden. Der in Valencia montierte Kleinwagen ist seit acht Jahren praktisch unverändert auf dem Markt. Ford plane weder einen Nachfolger, noch sei ein Auslaufen des Modells angedacht, hieß es in Köln.

Im vergangenen Jahr wurden noch 10 000 Stück in Deutschland abgesetzt. Mit dem neuen Angebot will Ford diese Zahl wieder „deutlich erhöhen“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Preis von 7 990 Euro sei als „Festpreis“ zu verstehen, das zur Zeit branchenübliche Feilschen will Ford seinen Händlern mit dem neuen Angebot offensichtlich ersparen. Trotz des Kampfpreises sei der Wagen aber profitabel zu verkaufen, betont Ford.

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