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29.02.2012

14:27 Uhr

Kia goes Oberklasse

K9 - Ein Auto wie ein Konferenzraum

Quelle:MID

Bei anderen heißt so das Besprechungszimmer, bei Kia hört das künftige Flaggschiff auf den Namen K9. Wann die erste Luxus-Limousine der Koreaner auch in Deutschland debütiert, darüber wird nur gemunkelt.

"K9" bezeichnet Kia seine neue Top-Limousine, die noch in der ersten Jahreshälfte auf den koreanischen Markt kommen soll. PR

"K9" bezeichnet Kia seine neue Top-Limousine, die noch in der ersten Jahreshälfte auf den koreanischen Markt kommen soll.

FrankfurtOffenbar bereitet sich der koreanische Automobilhersteller Kia für den Einstieg in die Oberklasse vor. Dafür hat die mit dem Schwesterunternehmen Hyundai zu einem gemeinsamen Konzern gehörende Marke jetzt ihr neues Flaggschiff vorgestellt. In Korea kommt die in ihrer Heimat auf die Bezeichnung „K9“ getaufte Stufen-Schräghecklimousine noch in der ersten Jahreshälfte 2012 auf den Markt. Wann sie in weiteren Ländern angeboten wird, ist noch nicht bekannt: „Eine Einführung in Deutschland ist zurzeit nicht geplant“, teilte Silke Rosskothen, Leiterin Unternehmenskommunikation von Kia Motors Deutschland in Frankfurt mit. Branchenkenner glauben dagegen, dass der Auftritt des Kia K9 auf dem deutschen Markt nur eine Frage der Zeit ist.

Koreanischen Autofans ist die "K-Serie" von Kia ein Begriff. Darunter vereint der koreanische Hersteller seine gehobenen Limousinen. Nach K5, der auf Exportmärkten als Opirus bekannt ist, und dem Cadenza, der als K7 geführt ist, kommt nun noch das Topmodell K9.

Kias K9 trägt eine europäische Linie. Die Limousine ist der erste Pkw der Marke mit einem Heckantrieb. PR

Kias K9 trägt eine europäische Linie. Die Limousine ist der erste Pkw der Marke mit einem Heckantrieb.

Die erste Luxuslimousine des Hauses verfügt über Heckantrieb und basiert wohl im wesentlichen auf der gleichen Plattform wie der Hyundai Equus, das Topmodell der Konzernmutter, das seit 2009 auf dem Markt ist. Mit gut fünf Meter Länge zielt der K9 auf die Klasse der Luxuslimousinen. Kia setzt auf eine eindeutige europäische Designlinie, die auf den ersten offiziellen Fotos die Handschrift des deutschen Kia-Designchefs Peter Schreyer erkennen lässt.

Der Kia K9 tritt in der Oberklasse an. Der Export nach Europa und auf den deutschen Markt ist - offiziell - derzeit nicht geplant. PR

Der Kia K9 tritt in der Oberklasse an. Der Export nach Europa und auf den deutschen Markt ist - offiziell - derzeit nicht geplant.

In Puncto Angaben zu Antrieb und Kraftübertragung des K9 hüllt sich der Hersteller offiziell in Schweigen. Das Fachmagazin "auto, motor und sport" spekuliert über einen leistungsstarken V6- und einen V8-Motor, jeweils mit Benzin-Direkteinspritzung und eine Achtgangautomatik für die Kraftübertragung.

Der 5,12 Meter lange Konzernbruder Hyundai Equus ist wahlweise mit einem 3,8-Liter-V6 mit 213 kW/290 PS oder einem 4,7-Liter-V8 mit 287 kW/390 PS ausgestattet. Auch alternative Antriebe sind für den K9 denkbar. Im ähnlich gezeichneten Kia Optima gibt es zum Beispiel eine Hybrid-Version, die über eine Systemleistung von 154 kW/209 PS verfügt und mit reinem Elektroantrieb auf bis zu 100 km/h kommt.

Kommentare (5)

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zumodebanana

29.02.2012, 16:39 Uhr

Zusammengewachsene Nieren, größerer Hofmeisterknick, die Charakterlinien, Unterer Kühlergrill, sämtliche Scheinwerfer - Man kann bei jedem Detail nachvollziehen, wie man sich BMW anschaut. KIA kommt wohl doch nicht von der Kopiermentalität weg. Anscheinend ein Kulturproblem.

kiaschreyer

01.03.2012, 08:03 Uhr

bisserl 5er, bisserl panamera hinten und schon geht's ab nach europa, nicht unattraktiv, aber peinlich peter...

Account gelöscht!

01.03.2012, 13:42 Uhr

Traurig, dass diesem Designklau nie ein Riegel vorgeschoben werden kann.

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