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Kleine E-Bike-Vorschau auf 2017

Kurioses, Cooles, und Klappbares

Pedelecs und E-Bikes sind gefragter denn je. In immer mehr Nischen dringt der E-Antrieb vor, immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Einige Highlights und Kuriositäten, die Appetit machen auf die Bike-Saison 2017.

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Allgemein setzt sich bei den E-Bikes der Trend zum Mittelmotor fort. Parallel werden immer leistungsfähigere und reichweitenstärkere Batterien montiert. Bosch hat kürzlich seine Performance-Line-CX-Motoren zudem fit für einen doppelten Akkupack gemacht, was neue Reichweiten erlaubt. Ein weiterer Trend betrifft die Unterbringung des Akkus. Gepäckträger sind out, zunehmend wird der Speicher elegant in den Rahmen integriert. Ein Beispiel für eine besonders gelungene Integration hat Pininfarina mit dem E-Voluzione vorgestellt, das im Mai 2017 auf den Markt kommen soll. PR

Pininfarina E-volutione11

Allgemein setzt sich bei den E-Bikes der Trend zum Mittelmotor fort. Parallel werden immer leistungsfähigere und reichweitenstärkere Batterien montiert. Bosch hat kürzlich seine Performance-Line-CX-Motoren zudem fit für einen doppelten Akkupack gemacht, was neue Reichweiten erlaubt.

Ein weiterer Trend betrifft die Unterbringung des Akkus. Gepäckträger sind out, zunehmend wird der Speicher elegant in den Rahmen integriert. Ein Beispiel für eine besonders gelungene Integration hat Pininfarina mit dem E-Voluzione vorgestellt, das im Mai 2017 auf den Markt kommen soll.

Bild: PR

Kalkhoff Integrale Brooks Edition SP-X/Wolfgang Schäffer

Kalkhoff Integrale Brooks Edition

Vor allem im Bereich der hochwertigen City- und Tourenräder kündigen sich für das Modelljahr 2017 einige Neuheiten an. Dem Trend nach edlen E-Rädern trägt Kalkhoff seit einiger Zeit mit der Integrale-Serie Rechnung. Neue Mitglieder der Familie sind die Modelle Edition Silver und Brooks. Zur Wahl stehen Kettenschaltung oder Riemenantrieb mit Nabengetriebe.

Bild: SP-X/Wolfgang Schäffer

Beide Kalkhoff Integrale-Modelle sind mit dem Impulse-Evo-Antrieb (Mittelmotor, 250 Watt) ausgestattet. Die Reichweite mit dem schick im Unterrohr integrierten 17-Ah-Akku soll etwa 200 Kilometer betragen. Die Edel-Bikes sind mit Bordcomputer, Navigator und einem Ultra-Modus für Extra-Beschleunigung ausgerüstet. Die Preise starten bei etwa 4.500 Euro. PR

Kalkhoff Integrale Limited Silver

Beide Kalkhoff Integrale-Modelle sind mit dem Impulse-Evo-Antrieb (Mittelmotor, 250 Watt) ausgestattet. Die Reichweite mit dem schick im Unterrohr integrierten 17-Ah-Akku soll etwa 200 Kilometer betragen.

Die Edel-Bikes sind mit Bordcomputer, Navigator und einem Ultra-Modus für Extra-Beschleunigung ausgerüstet. Die Preise starten bei etwa 4.500 Euro.

Bild: PR

Riese & Müller Delite GT Dualbat Riese & Müller

Riese & Müller Delite GT Dualbat

Preislich auf ähnlichem Niveau bewegt sich das Delite von Riese & Müller, das in nunmehr dritter Generation an den Start geht. Das von einem Bosch-Mittelmotor getriebene Tourenbike ist weiterhin in 25- oder 45-km/h-Versionen zu haben.

Der Kunde kann zwischen fünf Ausstattungsvarianten mit Kettenschaltung, Nabenschaltung oder Automatik wählen. Das mindestens 23 Kilogramm schwere, vollgefederte E-Bike, bei dem praktischerweise auch der Gepäckträger mitgefedert ist, soll mindestens 4.800 Euro kosten.

Bild: Riese & Müller

Winora Yakun Urban Winora

Winora Yakun Urban

Für viele Transport-Szenarien gerüstet ist Stadt-Pedelec Yakun Urban von Winora. Das mindestens 3.300 Euro teure E-Fahrrad bietet einen elegant integrierten und schlanken Gepäckträger mit solider Aufnahme für speziell abgestimmte Fahrradtaschen sowie eine festmontierte Anhängerkupplung. Beim Wocheneinkauf kann der Yakun-Nutzer getrost sein Auto stehen lassen.

Bild: Winora

Koga E-Xite Koga

Koga E-Xite

Preislich auf ähnlichem Niveau bewegt sich das neue Stadt-Pedelec E-Xite von Koga. In einer ungefederten Variante bietet es eine Karbongabel sowie eine Zehngang-Kettenschaltung, Scheibenbremsen und Boschs zugstarken CX-Motor.

Etwas komfortabler ausgelegt ist das E-Xite N8 mit Federgabel, Achtgang-Nabenschaltung, hydraulischen Felgenbremsen sowie dem Active-Line-Antrieb ebenfalls von Bosch. Beide Modelle sind ab Frühjahr 2017 mit Diamant- oder Mixte-Rahmen ab 3.400 Euro erhältlich.

Bild: Koga

Flyer Uproc Flyer

Flyer Uproc

Eine schnelle Alternative ist die neue U-Serie von Flyer. Das City-S-Pedelec (45 km/h) soll in der Welt der Zweitwagen wildern. Als Neuheit bietet es die Flyer Intelligent Technology (FIT), die direkt in den Panasonic-Mittelmotor ein automatisch oder manuell schaltbares Zweiganggetriebe integriert.

Weitere Besonderheiten sind ein 3,5-Zoll-Display am Lenker sowie eine elektrisch gesteuerte Bedieneinheit für die untereinander kommunizierenden Elemente Motor, Getriebe und Licht.

Bild: Flyer

Tern Elektron Tern

Tern Elektron

Ebenfalls zu den City-Bikes zählen die Klappräder, bei denen E-Varianten schwer im Kommen sind. Den bisherigen Gerüchten, dass Brompton 2016 eine elektrifizierte Version vorstellen wird, sind bislang keine Taten gefolgt.

Andere sind da schon weiter, wie etwa Tern mit dem Elektron. Das kompakt faltbare E-Bike mit Bosch-Mittelmotor bietet bis zu 100 Kilometer Reichweite, kostet allerdings rund 3.000 Euro.

Bild: Tern

Vello Bike+: Dieses Klapp-Pedelec kann seine Batterie selbst laden Vello

Vello Bike+

Ein sich sogar selbst ladendes E-Faltrad bietet künftig die österreichische Firma Vello mit dem Bike+. Hier kommt eine Radnabeneinheit von Zehus zum Einsatz, die Akku und rekuperierenden E-Motor in sich vereint. Mit gut 11 Kilogramm wiegt es nur etwa halb so viel wie das Elektron von Tern.

Bild: Vello

Liege-Pedelec Scorpion von HP Velotechnik HP Velotechnik

Liege-Pedelec Scorpion von HP Velotechnik

Wer gern in entspannter Köperhaltung tourt, kann sich vom neuen E-Trike Scorpion von HP Velotechnik verwöhnen lassen.

Der Clou: Zum Modelljahr 2017 ist die elektrisch angetriebene Variante mit Automatikschaltung und Hinterradfederung bestellbar. Mit allen Extras ist das 31 Kilogramm schwere Bike über 6.000 Euro teuer.

Bild: HP Velotechnik

Riese & Müller Packster Riese & Müller

Riese & Müller Packster

Deutlich günstiger und mit viel Platz für Gepäck gesegnet ist das neue modulare Cargo-E-Bike Packster von Riese & Müller. Das Long-John-Lastenrad ist besonders wendig und variabel. Ob eine Europalette oder den Nachwuchs auf optional bestellbare Sicherheitssitzen – das Packster packt fast alles.

Trotz schwerer Last muss man sich nicht abstrampeln, denn der Bosch-Mittelmotor kann 25 oder 45 km/h schnell und dank optionalem Akku-Doppelpack ziemlich weit antreiben. Preis: ab 4.000 Euro.

Bild: Riese & Müller

Für die kommende Fahrradsaison wächst vor allem das Angebot an Mountainbikes mit E-Antrieb. Der eingebaute „Lift“ bietet vor allem Untrainierten ungeahnte Eroberungs-Möglichkeiten. Elektrische Schubkraft bietet zum Beispiel das neue Uproc 7 von Flyer. Die Trailmaschine kombiniert einen Mittelmotor mit Zweigang-Getriebe mit Shimano XT- oder SLX-Schaltung. Das Fully bietet vorne wie hinten 16 Zentimeter Federweg, hydraulische Scheibenbremsen und optional einen Frontscheinwerfer. Die Preise starten bei 4.700 Euro. PR

Uproc 7 von Flyer

Für die kommende Fahrradsaison wächst vor allem das Angebot an Mountainbikes mit E-Antrieb. Der eingebaute „Lift“ bietet vor allem Untrainierten ungeahnte Eroberungs-Möglichkeiten. Elektrische Schubkraft bietet zum Beispiel das neue Uproc 7 von Flyer.

Die Trailmaschine kombiniert einen Mittelmotor mit Zweigang-Getriebe mit Shimano XT- oder SLX-Schaltung. Das Fully bietet vorne wie hinten 16 Zentimeter Federweg, hydraulische Scheibenbremsen und optional einen Frontscheinwerfer. Die Preise starten bei 4.700 Euro.

Bild: PR

Felt Redemption e10 Felt

Felt Redemption e10

Deutlich teurer, nämlich 6.400 Euro, ist das Redemption-e 10 von Felt Bicycles. Das neue Topmodell ist mit Federelementen von Rockshox und der E-Mountainbike-Schaltung EX1 von Sram mit acht weit gestuften Gängen ausgestattet.

Als Antrieb kommt der CX-Mittelmotor mit 250- oder 500-Wh-Akku zum Einsatz. Die Topversion e 10 ist seit September am Markt, im Frühjahr 2017 folgen günstigere Ausstattungen ab 4.500 Euro.

Bild: Felt

KTM Macina Force 271 E30 KTM

KTM Macina Force 271 E30

Anders als bei den Redemption-Modellen setzt KTM auf besonders viele Gänge. Mit einer Rekordzahl 30 Fahrstufen wuchert das neue 29er-Hardtail Macina Force 271 E30. Hier haben die Österreicher eine 10-fach-Kettenschaltung und einen Mittelmotor mit 3-Gang-Getriebenabe kombiniert und damit das derzeit größte Spektrum an Übersetzungen im Angebot.

Bild: KTM

Eine der kuriosesten Neuheiten der kommenden Saison. Das gut 6.000 Euro teure Pedelec für zwei Personen kann dank Bosch-Mittelmotor mit doppeltem Bosch PowerPack 500 und damit mit einer Batteriekapazität von 1.000 Wh ausgestattet werden. PR

Mountainbike-Tandem Samedi 27 X2 der französische Firma Moustache

Eine der kuriosesten Neuheiten der kommenden Saison. Das gut 6.000 Euro teure Pedelec für zwei Personen kann dank Bosch-Mittelmotor mit doppeltem Bosch PowerPack 500 und damit mit einer Batteriekapazität von 1.000 Wh ausgestattet werden.

Bild: PR

My Volta von My Boo My Boo

My Volta von My Boo

Ein ebenfalls exotisches Pedelec bringt die Firma My Boo 2017 in den Markt: Bei dem My Volta besteht der Fahrradrahmen weitgehend aus Bambus. Im Bereich des Tretlagers hebt sich jedoch der kompakte Shimano-Mittelmotor Steps E6000 von dem Naturmaterial ab. Ein 416-Wh-Akku erlaubt Reichweiten von bis zu 120 Kilometer. Kostenpunkt für den Exoten: rund 4.000 Euro.

Bild: My Boo

Es handelt sich um ein sogenanntes Fitness-E-Bike im Stil einer Rennmaschine. Eigentlich ist dieses Rad zum Trainieren gedacht. Dem Trainingseffekt konterkariert allerdings der SyncDrive Sport Motor von Yamaha im Zusammenspiel mit der PedalPlus-Sensorik zur Überwachung der optimalen Kraftübertragung. Das Rennrad soll eine sportliche Fahrweise für sehr lange Fahrten ermöglichen. Kostenpunkt: rund 3.700 Euro. PR

Eine recht widersprüchlich anmutende Pedelec-Neuheit ist das Giant Road-E+

Es handelt sich um ein sogenanntes Fitness-E-Bike im Stil einer Rennmaschine. Eigentlich ist dieses Rad zum Trainieren gedacht. Dem Trainingseffekt konterkariert allerdings der SyncDrive Sport Motor von Yamaha im Zusammenspiel mit der PedalPlus-Sensorik zur Überwachung der optimalen Kraftübertragung. Das Rennrad soll eine sportliche Fahrweise für sehr lange Fahrten ermöglichen. Kostenpunkt: rund 3.700 Euro.

Bild: PR

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