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07.01.2006

10:00 Uhr

Konkurrenz sieht dafür wenig Potenzial

Shell lässt den Tankwart wieder auferstehen

Einfach im Auto sitzen bleiben und den netten Herrn im Blaumann die Arbeit machen lassen: Den Tankwart-Service kennen in Deutschland viele nur aus alten Filmen oder dem letzten Urlaub im Süden Europas.

Tanken lassen statt selber tanken: Der Herr in der Bildmitte - die Älteren werden sich erinnern - nennt sich Tankwart (dpa-Archivbild: Frankfurt, 1967). Quelle: dpa

Tanken lassen statt selber tanken: Der Herr in der Bildmitte - die Älteren werden sich erinnern - nennt sich Tankwart (dpa-Archivbild: Frankfurt, 1967).

HB BERLIN. Der Shell-Konzern bietet diese Dienstleistung seit Juni an inzwischen 20 Stationen gegen einen Aufschlag an. Die Konkurrenz sieht den Vorstoß gelassen.

„Diesen Versuch, den Service an Tankstellen zu beleben, gibt es schon seit vielen Jahren“, erklärt der Pressesprecher von Exxon-Mobile, Karl-Heinz Schult-Bornemann. Die Erfahrung seines Unternehmens fasst er knapp zusammen: „Die Kunden achten auf jeden Cent“. Auch gebe es bei den heutigen Autos viel weniger Auffüllbedarf als früher.

„Es wird sich nicht für jede Tankstelle eignen“, räumt der Pressesprecher von Shell Deutschland, Rainer Winzenried, ein. Das Unternehmen sieht vor allem bei großen Stationen mit einem hohen Anteil an Privatkunden Potenzial.

Kostenlos ist der neue Service nicht zu haben. Shell erprobt zur Zeit zwei Preismodelle: Einen Benzinpreisaufschlag von ein bis fünf Cent pro Liter und eine Dienstleistungspauschale zwischen ein und zwei Euro.

Auch bei Aral herrscht keine große Aufregung über die Service-Offensive von Shell.

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