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24.06.2013

15:10 Uhr

KTM

60 Jahre, und kein bisschen leise

Quelle:MID

Die Motorradmarke KTM aus Österreich besteht seit 60 Jahren. Nach bescheidenen Anfängen mit 20 Mitarbeitern, zählt der Hersteller aktuell mit über 100.000 pro Jahr gefertigten Zweirädern zu den etablierten Größen.

Herzbube: Die KTM 690 Duke bietet mit 70 PS einen nicht nur den kräftigen, sondern auch den vielseitigsten Einzylinder zwischen den 17-Zoll-Rädern. PR

Herzbube: Die KTM 690 Duke bietet mit 70 PS einen nicht nur den kräftigen, sondern auch den vielseitigsten Einzylinder zwischen den 17-Zoll-Rädern.

Mattighofen/ÖsterreichKronreif & Trunkenpolz Mattighofen, das klingt irgendwie nicht so ganz eingängig. KTM klingt da schon merkfähiger, kerniger, irgendwie auch internationaler. Kein Wunder, dass das 1942 gegründete österreichische Unternehmen, dass zunächst Fahrräder und Mopeds, später dann richtige Motorräder produzierte, bereits früh auf das eigene Kürzel als Marke setzte. Eine Marke, die in mittlerweile 60 wechselhaften Jahren auch schon Insolvenz und Zerschlagung überlebte, nach der Neugründung aber erst richtig aufdrehte.

Auf winkeligen Bergstraßen ist die kräftige KTM 990 SM-T in ihrem Element, die bei den Großenduros als BMW-Alternative gelten darf. PR

Auf winkeligen Bergstraßen ist die kräftige KTM 990 SM-T in ihrem Element, die bei den Großenduros als BMW-Alternative gelten darf.

Zügig nach dem ersten Modell KTM "R100" mit Rotax-Motor ließen die Österreicher auch Maschinen mit 125 ccm und Motorroller mit 125 ccm und 150 ccm folgen. 50er-Mopeds und größere Zweitakter mit Motoren von Sachs, Puch und aus eigener Fertigung erweiterten das Angebot. Bei Gelände- und Moto-Cross-Veranstaltungen konnten die KTM-Zweiräder auch im harten Wettbewerb überzeugen. In den USA verkaufte der Hersteller die Motorräder unter dem Namen "Penton".

Die Serienfertigung der Konzeptstudie des Elektro-Rollers "E-Speed" plant der Motorradhersteller KTM für 2015. PR

Die Serienfertigung der Konzeptstudie des Elektro-Rollers "E-Speed" plant der Motorradhersteller KTM für 2015.

Aktuell darf KTM auf 224 Weltmeistertitel und zwölf Siege in Folge bei der "Rallye Dakar" zurückblicken. Neben Wettbewerbs-Crossern und -Enduros fertigen die Österreicher auch sogenannte "Supermotos", "Naked Bikes" und "Superbikes" getreu der Unternehmensphilosophie "Ready to Race". Und obwohl die KTM-Kernkompetenz beim Thema offroad wohl am stärksten zum Tragen kommt, stehen bei Freunden agiler Naked und Sport Bikes die aktuellen Straßenmotorräder wie Duke oder 1190 RC8 hoch im Kurs.

Seit 2008 produziert KTM zudem den extremen Sportwagen "X-Bow" in einer eigens dafür errichteten Manufaktur in Graz, wo der Hersteller eine der modernsten Kleinserienproduktionen der Welt nach neuestem Wissensstand errichtet. Pro Jahr entstehen hier rund 100 KTM "X-Bow" in den Varianten "R", "RR" und "GT". Der "X-Bow" ist ein offener Zweisitzer mit einem Monocoque als Chassis.

Seit 2008 produziert KTM den extremen Sportwagen "X-Bow" mit einem Monocoque als Chassis und nur 790 Kilogramm Gewicht. PR

Seit 2008 produziert KTM den extremen Sportwagen "X-Bow" mit einem Monocoque als Chassis und nur 790 Kilogramm Gewicht.

Die Zweiliter-Turbobenziner in Mittelmotorlage stammen von Audi und leisten zwischen 177 kW/240 PS und 265 kW/360 PS. Der lediglich 790 Kilo leichte Sportler beschleunigt aus dem Stand in 3,9 Sekunden auf Tempo 100.

Die Serienproduktion von zwei Elektro-Zweirädern hat der Motorradhersteller KTM für die kommenden Jahre angekündigt. Das Geländemotorrad "Freeride E" rollt ab 2014 zu den deutschen Händlern. 2015 folgt der Elektro-Roller "E-Speed".

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