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27.05.2015

16:41 Uhr

Lamborghini

Luxus-Geländewagen soll 2018 auf den Markt kommen

Lamborghini plant den Bau eines Luxus-SUV, der 2018 auf den Markt kommen soll. Luxuriöse Geländewagen sind derzeit vor allem in den USA und Asien stark gefragt.

Der Autobauer rechnet mit einem jährlichen Verkauf von rund 3000 Exemplaren seines Luxus-SUVs. Reuters

Lamborghini

Der Autobauer rechnet mit einem jährlichen Verkauf von rund 3000 Exemplaren seines Luxus-SUVs.

Rom/HamburgDie VW -Sportwagentochter Lamborghini will den Markt für Geländewagen aufmischen. Vorstandschef Stephan Winkelmann kündigte am Mittwoch im Beisein von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi in Rom den Bau eines Luxus-SUV an, der 2018 zu den Händlern rollen soll. Luxuriöse Geländewagen sind derzeit vor allem in den USA und Asien stark gefragt.

Erstmals wurde der Geländewagen von Lamborghini vor drei Jahren als Studie mit dem Namen Urus auf der Automesse in China einem größeren Publikum vorgestellt. Zuletzt war spekuliert worden, er könnte bereits 2017 auf den Markt kommen. In der Branche wird vermutet, dass sich der Lamborghini-SUV die Plattform mit dem Audi Q7, dem VW Touareg und dem Porsche Cayenne teilen soll, von denen VW im vergangenen Jahr fast 200.000 Stück verkauft hat.

Lamborghini rechnet mit einem jährlichen Verkauf von rund 3000 Exemplaren seines Luxus-SUVs. Dadurch würde sich der Absatz von zuletzt 2530 Fahrzeugen mehr als verdoppeln. Bislang baut Lamborghini zwei Sportwagentypen - den Huracan als Nachfolger des Gallardo und den Aventador. Die VW-Tochter Bentley plant mit dem Bentayaga ebenfalls einen luxuriösen Geländewagen.

In die Erweiterung seines Werks in Sant'Agata Bolognese und die Entwicklung des Geländewagens steckt Lamborghini nach eigenen Angaben einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Dadurch sollen bis zu 500 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt beschäftigt die Marke mit dem Kampfstier im Logo rund 1100 Mitarbeiter, die meisten davon in seinem Stammwerk in Norditalien. Im Gegenzug für die Investition soll Lamborghini bis zu 90 Millionen Euro an Steuervergünstigungen und anderen Subventionen erhalten.

Von

rtr

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