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22.05.2012

08:54 Uhr

Legendäres Bergrennen

Mit Elektro-Power auf den Pikes Peak

Quelle:MID

Lange ist es her, dass das Bergrennen am Pikes Peak in Deutschland für Schlagzeilen gesorgt hat. 1987 war es, als Walter Röhrl mit seinem Audi S1 gewann. In diesem Jahr will Mitsubishi mit zwei Elektroautos auftrumpfen.

Mit dem i-Miev Evolution geht Mitsubishi mit 326 Elektro-PS an den Start beim Pikes Peak Rennen in den USA. MID

Mit dem i-Miev Evolution geht Mitsubishi mit 326 Elektro-PS an den Start beim Pikes Peak Rennen in den USA.

RüsselsheimAls Rallye-Legende Walter Röhrl 1987 mit seinem Audi Sportquattro S1 den Berg Pikes Peak in den USA in Rekordzeit bezwungen hatte, war dies ein echtes Medienereignis. Das Rennen gibt es immer noch, aber die Zeiten haben sich geändert: In diesem Jahr will Mitsubishi mit zwei Elektroautos auftrumpfen. Das Ziel ist der Klassensieg.

I-Miev Evolution und "i" heißen die beiden Elektrorenner, basierend auf dem in Großserie hergestellten i-Miev. Während der "i" nahezu serienmäßig auf die fast 20 Kilometer lange Strecke geschickt wird, lediglich ein aerodynamisch optimierter Frontspoiler und ein Sicherheitskäfig im Innenraum unterscheiden ihn von seinem Serienbrüder, hat sein speziell gefertigtes Rallye-Elektro-Pendant schon gewaltig Energie unter der leichten Karosse. Aus drei Elektromotoren schöpft der Rallye-Elektro-Mitsubishi eine Leistung von 326 PS. Dank Allradantrieb und der extrem leichten Kohlefaser-Karosserie soll der Japaner extrem handlich sein. Mitsubishi erwartet auf jeden Fall den Klassensieg.

An die Zeit, die Röhrl damals mit seinem Audi-Boliden, hoch zum Gipfel des 4.301 Meter hohen Pikes Peak erzielte, verschwendet niemand einen Gedanken. Es ist schon die 19,9 Kilometer lange Strecke genügend Herausforderung, deren Start auf 2.866 Meter liegt und die 156 Kurven aufweist, sicher und in der Klasse siegreich zu bewältigen. In den Vereinigten Staaten genießt das Bergrennen seit der ersten Ausgabe 1916 absoluten Kult-Status. Der Audi von Röhrl konnte damals übrigens auf 600 PS bauen, von denen im Ziel noch rund 450 PS zur Verfügung standen. Grund für den Leistungsverlust: das hochgelegene Ziel und die damit verbundene dünne Luft, die Verbrennungsmotoren mit Turboladern erheblich zu schaffen gemacht hatte. Zumindest das Problem haben die beiden Elektrorenner nicht.

Ein nur im Innenraum und leicht aerodynamisch modifizierter Mitsubishi "i" soll beim Pikes Peak Rennen in den USA den Klassensieg bei den serienmäßigen Elektrofahrzeugen erringen. MID

Ein nur im Innenraum und leicht aerodynamisch modifizierter Mitsubishi "i" soll beim Pikes Peak Rennen in den USA den Klassensieg bei den serienmäßigen Elektrofahrzeugen erringen.

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