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26.09.2016

12:51 Uhr

Lkw-Zukunft

Vernetzt bis zum Schüttkegel

VonHanne Schweitzer
Quelle:Spotpress

Von Fernfahrerromantik ist in der Güterverkehrsbranche nichts mehr zu spüren, Zeitdruck und hohes Verkehrsaufkommen machen den Fahrern zu schaffen. Der digitale Co-Pilot soll sie künftig unterstützen.

IAA Hannover

So soll das LKW-Fahren in Zukunft sicherer werden

IAA Hannover: So soll das LKW-Fahren in Zukunft sicherer werden

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Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert – zum Nutzen der Beteiligten: Das „Internet der Dinge“ ist auch im Gütertransport angekommen. Anders als im Pkw-Bereich müssen die Vernetzungslösungen in der kostensensiblen Nutzfahrzeug-Branche handfeste wirtschaftliche Vorteile bringen, damit sie gekauft werden. Hersteller und Zulieferer haben das erkannt, wie die vielen Ideen auf der IAA Nutzfahrzeuge (bis 29. September) zeigen.

Von Parkplatzsuche über Verkehrsvoraussage und Wareneingangskontrolle bis zur Voraussage, wohin der Schüttkegel des Kippers fällt – die Möglichkeiten sind schier unendlich. „Wir heben derzeit lediglich fünf bis zehn Prozent des Potenzials, das Connectivity hat“, sagt Dietrich Müller, Geschäftsführer beim Daimler-Telematikdienst Fleetboard. In Hannover präsentieren die Stuttgarter unter anderem den neuen App-Store von Fleetboard, der im kommenden April an den Start geht.

Markenübergreifenden Dienstleistungen gehört wohl die Zukunft Daimler

Der Lkw als Bildschirm-Arbeitsplatz

Nach der Vision von Bosch blickt der Fahrer in zehn Jahren ausschließlich auf Monitore.

Die Applikationen können auf Echtzeit-Daten zugreifen – zum Beispiel als Tankstellenfinder, der die günstigste Tankstelle auf der Route anzeigt - und laufen auf dem herausnehmbaren Fahrer-Tablet. Dort zeigt beispielsweise die „Schüttkegel-App“ mit Einlegen des Rückwärtsgangs, wohin genau das vorher spezifizierte Schüttgut fällt. So kann der Fahrer seinen Kipper so platzieren, dass Sand oder Kies an der richtigen Stelle abgeladen werden.

Dabei wird Mehrmarkenfähigkeit immer wichtiger: Die Fleedboard-Apps können nicht nur in Mercedes-Lkw, sondern auch in Fremdmarken genutzt werden. Künftig will auch Zulieferer Bosch im Kontakt mit Endkunden digitale Logistik-Lösungen anbieten. Ebenso die von VW unter Federführung von MAN in Hannover vorgestellte Konnektivitäts-Plattform „Rio“.

Die Zusammenführung von Informationen über Zugmaschine, Trailer, Aufbauten, Fahrer und Auftrag sowie deren Kombination mit Verkehrs-, Wetter- oder Navigationsdaten sollen Effizienz und Transparenz des gesamten Ökosystems Transport steigern. So kann die Konnektivität der Lkw untereinander und mit anderen Geräten nach Meinung von Experten nicht nur den drohenden Verkehrskollaps auf den Straßen verhindern oder Kraftstoffverbrauch und Emissionen deutlich reduzieren. Zum Beispiel durch das so genannte „Platooning“, der Zukunfts-Vision aller Hersteller: Dabei fahren mehrere Sattelzüge mit Hilfe aktueller Fahrassistenzsysteme und Vernetzung in geringem Abstand im Windschatten und sparen bis zu zehn Prozent Kraftstoff.

Weil die Technik viel schneller reagiert als der Mensch, ist das zudem sicherer. Darüber hinaus optimiert der intelligente Truck auch logistische Abläufe und verhindert mit neuen Assistenzsystemen Verkehrsunfälle.

Kommentare (6)

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26.09.2016, 16:08 Uhr

Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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26.09.2016, 16:08 Uhr

Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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26.09.2016, 16:09 Uhr

Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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