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05.02.2016

12:21 Uhr

Mehr SUV, mehr Luxus

Ford will nach oben

Quelle:Spotpress

SUV, Allrad und Edel-Ausstattung: Ford will verstärkt in höhere Marktsegmente vordringen. Auf der Strecke bleiben könnte ein beliebter Kleinstwagen.

Ford will nach oben - Mehr SUV, mehr Luxus Ford

Mehr SUV, mehr Luxus

Ford baut sein Angebot an Allrad-Autos aus. Ende 2016 soll es acht Modellreihen geben, die zumindest optional mit der traktionsfördernden Technik ausgerüstet werden können.

Ford will sich in Europa künftig noch stärker auf SUV konzentrieren. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen fünf neue oder überarbeitete Modelle im Crossover-Segment auf den Markt kommen, wie der der Autobauer nun angekündigt hat.

Neben dem für den Sommer angekündigten Flaggschiff Edge und dem gelifteten Kompakt-SUV Kuga könnten auch ein kleineres Kompakt-SUV sowie ein klassisches Mini-SUV auf Fiesta-Basis dazu zählen. Aktuell ist die Marke im boomenden Segment der kleinen Crossover lediglich mit dem aus Südamerika importierten Ecosport vertreten – mit überschaubarem Erfolg.

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Darüber hinaus soll das Programm an Allrad-Autos auch generell ausgebaut werden. Ende des Jahres wird es acht Modellreihen geben, die zumindest optional mit der traktionsfördernden Technik ausgerüstet werden können. Noch 2012 gab es bei den Kölnern lediglich drei Allradmodelle.

Erweitert werden soll auch das Portfolio der edlen „Vignale“-Modelle. Aktuell ist lediglich der Mondeo in der Luxus-Ausführung zu haben, bis 2017 sollen vier weitere Baureihen dazu kommen.

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Im Gegenzug zur SUV-, Allrad- und Luxus-Offensive will Ford weniger profitable Modelle aus dem Programm streichen. Ein Kandidat könnte die Neuauflage des Kleinstwagens Ka sein, der aktuell unter Fiat-Federführung und gemeinsam mit dem Konkurrenzmodell Fiat 500 in Polen gebaut wird.

Die jetzt veröffentlichen Modellpläne sind Teil einer groß angelegten Strategie, die Profitabilität der Marke in Europa zu verbessern. Angekündigt ist in diesem Zusammenhang auch ein Abfindungsprogramm für ausstiegswillige Mitarbeiter, für das rund 180 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

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