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11.10.2013

13:31 Uhr

Mercedes B-Klasse Electric Drive

Souveräne Fahrleistung

Quelle:MID

Mercedes-Benz bringt im nächsten Jahr die B-Klasse Electric Drive auf den Markt. Wir hatten bereits jetzt die Gelegenheit zu einer Erprobungsfahrzeug auf einer Testroute rund um Stuttgart mitzufahren.

Im kommenden Jahr bringt Mercedes die Elektro-Variante der B-Klasse auf den Markt. Für souveräne Fahrleistungen sorgt ein 177 PS starker Elektromotor. PR

Im kommenden Jahr bringt Mercedes die Elektro-Variante der B-Klasse auf den Markt. Für souveräne Fahrleistungen sorgt ein 177 PS starker Elektromotor.

StuttgartDer rein elektrisch angetriebene Kompakt-Van startet im Frühjahr 2014 zunächst in den USA. Die Kunden in Deutschland müssen sich noch bis zum nächsten Herbst gedulden. Der 4,36 Meter lange Viertürer mit großer Heckklappe basiert auf der konventionell angetriebenen B-Klasse, die mit ihrem sogenannten "Energy Space" im Unterboden von der Konzeption her auch für elektrisches Fahren ausgelegt war.

Für den lokal emissionsfreien Antrieb der B-Klasse Electric Drive ist ein 130 kW/177 PS starker Elektromotor zuständig. Damit sind souveräne Fahrleistungen inklusive zügiger Ampelstart garantiert. Denn das Drehmoment von 340 Newtonmeter, das – für Elektroantriebe typisch – beim ersten Antippen des Gaspedals bereitsteht, sorgt für eine kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand.

Für den Standard-Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt das schwäbische Elektromobil nur 7,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 160 km/h begrenzt.

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Der E-Motor, das Getriebe, die gesamte Leistungselektronik und die Lithium-Ionen-Batterie mit einem Fassungsvermögen von 28 Kilowattstunden stammen von dem amerikanischen Entwicklungspartner Tesla. Von sich reden macht Tesla gerade mit seiner Elektro-Limousine Model S und deren Reichweite von fast 500 Kilometern, aber auch wegen des Brands eines Elektroautos. Um die Sicherheit seiner E-Fahrzeuge sorgt sich Mercedes-Benz indes nicht.

Der Batterieaufbau und die Einbaubedingungen des Antriebsstrangs seien nicht vergleichbar. "Außerdem ist der Bereich unter den Sitzen, wo die Batterien untergebracht sind, nach den Passagierplätzen der am besten geschützte Bauraum in der gesamten B-Klasse", versichert Jürgen Schenk, Entwicklungsleiter Elektrofahrzeuge Mercedes-Benz und Smart.

Die Batterie ist an den Mercedes-Kompakt-Van angepasst und damit deutlich kleiner als in der Tesla-Elektro-Limousine. Die Reichweite der elektrischen B-Klasse beträgt 200 Kilometer. Das sei auch exakt das Ziel gewesen, erklärt Schenk, denn dieses Auto sei nicht als Langstreckenfahrzeug, sondern eher für das urbane Umfeld gedacht.

Bei der Elektrovariante der B-Klasse informiert eine spezielle Leistungsanzeige darüber, wie sparsam das Fahrzeug unterwegs ist. PR

Bei der Elektrovariante der B-Klasse informiert eine spezielle Leistungsanzeige darüber, wie sparsam das Fahrzeug unterwegs ist.

Der Innenraum unterscheidet sich kaum von dem der konventionellen B-Klasse. Dort, wo im Cockpit normalerweise der Drehzahlmesser sitzt, informiert hier aber eine spezielle Leistungsanzeige darüber, ob gerade besonders ökonomisch gefahren, viel Kraft verbraucht oder die Batterie mit Energie gespeist wird. Wie sparsam das Elektromobil unterwegs ist, hat der Fahrer sozusagen selbst im Gasfuß.

Vorausschauendes Fahren und Energierückgewinnung verlängern die Reichweite. Per Schaltwippen am Lenkrad kann der Fahrer drei Modi mit unterschiedlichem "Rekuperationsgrad" - also dem Grad der Energierückgewinnung - anwählen.

Kommentare (4)

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ScheissD

12.10.2013, 16:51 Uhr

- E-Motor
- Getriebe
- Die gesamte Leistungselektronik
- Die Lithium-Ionen-Batterie

stamen vom Entwicklungs"partner" TESLA.
Also kurz geasgt ist alles außer das schnell rostende Blechkleid drumherum von TESLA. Das Auto ist zu 90% eine TESLA und zu 10% ein Müllcedes.

[...]

+++ Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette (www.handelsblatt.com/netiquette): Nicht persönlich bzw. beleidigend werden, Kommentieren Sie sachlich. +++

mep

12.10.2013, 22:07 Uhr

Nicht ganz die Netiquette eingehalten, oder? Aber höchst amüsant und wahr (obwohl ich es etwas anders ausgedrückt hätte, LOL.

Account gelöscht!

13.10.2013, 17:32 Uhr

Die Herkunft der Technik ist doch völlig egal. Kunde der B-Klasse wird wieder die Ü90 Generation und die ist kaum technikaffin - geschweige denn gelenkig genug für den Stromanschluß. D.h. man hätte sich diese Variante einfach sparen können.

Der Tesla läuft prima und wenn der Hr. Piech nicht aufpasst, werden seine ganze Unternehmensschiebereien bald nichts mehr wert sein.

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