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16.11.2012

11:33 Uhr

Mercedes Ener-G-Force Konzept

So sieht die G-Klasse im Jahr 2025 aus

Quelle:MID

Einen Ausblick darauf, wie die Gelände-Ikone Mercedes-Benz G-Klasse im Jahr 2025 aussehen könnte, gibt die Designstudie „Ener-G-Force“, die der Autobauer auf der Los Angeles Design Challenge vorstellt.

Die Kreativen des Advanced Design Studios von Mercedes-Benz haben sich bei dem zivilen Konzeptfahrzeug Ener-G-Force an typischen Elementen und Formen des Vorbilds orientiert. MID

Die Kreativen des Advanced Design Studios von Mercedes-Benz haben sich bei dem zivilen Konzeptfahrzeug Ener-G-Force an typischen Elementen und Formen des Vorbilds orientiert.

Los Angeles/USAEinen Ausblick darauf, wie die Gelände-Ikone Mercedes-Benz G-Klasse im Jahr 2025 aussehen könnte, gibt die Designstudie „Ener-G-Force“, die der Autobauer auf der Los Angeles Design Challenge vorstellt. Das markante futuristisch gestylte Fahrzeug basiert auf der Studie eines extrem geländegängigen Polizeiautos für die Highway Patrol in den USA.

Die Kreativen des Advanced Design Studios von Mercedes-Benz im kalifornischen Carlsbad haben sich bei dem zivilen Konzeptfahrzeug an typischen Elementen und Formen des Vorbilds orientiert und dem Konzept trotzdem moderne Linien im Stil eines Toyota-Offroaders FJ Cruiser spendiert: mit hoch gezogener Schulterlinie und kleiner Fensterfläche. Wie die G-Klasse trägt auch der Ener-G-Force eine Front mit markantem Kühlergrill und darin eingelassenen Scheinwerfern.

LEDs formen in den Scheinwerfern Leuchteinheiten in G-Form. Die vorderen Blinker sind als signifikantes G-Klasse-Element wie Positionslichter auf die vorderen Kotflügel aufgesetzt. Auch das für die G-Klasse typische Dach sowie die dreigeteilte Fensterfläche zitieren die Gene des Mercedes-Benz-Offroad-Klassikers.

Die 20-Zoll-Räder geben der Studie eine überaus bullige Optik. Am Heck findet sich als markantes Merkmal eine seitlich leicht aus der Mitte versetzte Heckschublade, deren Abdeckung den typischen Look des Reserveradhalters der klassischen G-Klasse aufnimmt. Diese aufziehbare Toolbox kann die unterschiedlichsten Ausrüstungsgegenstände aufnehmen.

Am Heck findet sich als markantes Merkmal eine seitlich leicht aus der Mitte versetzte Heckschublade, deren Abdeckung den typischen Look des Reserveradhalters der klassischen G-Klasse aufnimmt. MID

Am Heck findet sich als markantes Merkmal eine seitlich leicht aus der Mitte versetzte Heckschublade, deren Abdeckung den typischen Look des Reserveradhalters der klassischen G-Klasse aufnimmt.

Bei all seiner Bulligkeit kommt das Konzept als echtes „Green Car“ daher: Der Ener-G-Force nimmt recyceltes Wasser in Tanks auf dem Dach auf und leitet es an den „Hydro-Tech Converter“ weiter, der es in Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen umwandelt. Der Ener-G-Force emittiert damit ausschließlich Wasserdampf und soll eine Reichweite von rund 800 Kilometern haben.

Die markanten Seitenschweller beherbergen dabei die Speichereinheiten für die gewonnene elektrische Energie - oder alternativ schnell austauschbare Batteriepacks. Die Beleuchtung der Seitenschweller zeigt durch farbliche Veränderungen gleichzeitig den Betriebs- und den Ladezustand der Energiepacks an.

Den Antrieb übernehmen vier Radnabenmotoren, deren Leistung eine Elektronik für jedes Rad einzeln dem jeweiligen Terrain anpasst. Eines der futuristischsten Features ist der topografische Rundumscanner „Terra-Scan“ auf dem Dach. Er scannt ständig das Umfeld des Fahrzeugs und reguliert danach Federung, Dämpfung und andere Fahrwerksparameter für die beste Traktion auf dem jeweiligen Untergrund, gleichgültig ob Gelände oder Straße.

Kommentare (2)

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sonicht

20.11.2012, 20:25 Uhr

Sieht bescheurt aus - wie ein Jeep vor 20 Jahren

MrProll

21.11.2012, 06:51 Uhr

Barockig prollig NEU definiert. Damit kann auch die Marke etwas runtergezogen werden. Ein bißchen "Kindchenschema" mit überbordender Wulstigkeit und kleineren Scheibengrößen, die eine Rundumsicht verschlechtern.

Autos dieser Gattung sind gemacht für Nebenstrecken, Wüsten, Prärie, Wälder u.a. (und für ein paar geltungsbedürftige Stadtindianer). Hier erwartet der Kunde weniger ein hippes Außendesign, sondern mehr eine extrem ausgereifte smarte Funktionalität. Letzterer Punkt kommt in der Studie zu kurz; ist aber wichtiger.

Die Studie soll wohl eine Designakzeptanz des Äußeren überprüfen. 2025 ist glücklicherweise noch etwas über 1 Jahrzehnt entfernt.

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