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19.01.2012

10:42 Uhr

Mindestens 102.000 Euro

Fisker Karma ab Februar erhältlich

Quelle:dpa

Die elektrische Luxuslimousine Fisker Karma wird ab Februar auch in Deutschland angeboten. Das bestätigte Firmenchef Henrik Fisker dem dpa-Themendienst am Firmensitz in Los Angeles.

Öko trifft Luxus: Der elektrische Fisker Karma mit Reichweitenverlängerer. dpa

Öko trifft Luxus: Der elektrische Fisker Karma mit Reichweitenverlängerer.

Los AngelesDer Fisker Karma wurde als batteriebetriebener Konkurrent für den Porsche Panamera oder Mercedes CLS positioniert. Der Viertürer kostet mindestens 101.800 Euro und werde hierzulande zunächst über sieben Händler vertrieben, sagte Fisker.

In Fahrt bringt den Fisker ein Elektroantrieb mit Reichweitenverlängerer. Das Prinzip, das ähnlich auch im Opel Ampera angewandt wird, fußt auf zwei Elektromotoren mit jeweils 150 kW/204 PS, die von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Die Akkukapazität reicht für rund 80 Kilometer und ein Spitzentempo von 153 km/h.

Ashton Kutcher fährt in Two and a half man einen, Leonardo DiCaprio tut es ebenfalls in Los Angeles: Hier sein Fisker Karma. action press

Ashton Kutcher fährt in Two and a half man einen, Leonardo DiCaprio tut es ebenfalls in Los Angeles: Hier sein Fisker Karma.

Will man schneller oder weiter fahren, schaltet sich ein 2,0 Liter großer Benziner mit 190 kW/260 PS zu und erzeugt den benötigten Strom. Damit steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h und die Reichweite auf insgesamt 300 Kilometer. Der Reichweitenverlängerer verbraucht laut Fisker 2,4 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 83 g/km).

Über das viertürige Coupé hinaus plant Fisker noch weitere Varianten des Karma: Binnen eines Jahres soll es das Modell auch als sportlichen Kombi namens Break geben, auf den das Unternehmen im Herbst 2011 mit der Designstudie Surf auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) einen Ausblick gegeben hatte. Daneben ist noch ein Cabrio zu erwarten.

Fisker Karma Plug-in Hybrid auf der Los Angeles Auto Show. dapd

Fisker Karma Plug-in Hybrid auf der Los Angeles Auto Show.

Eine zweite Baureihe ist ebenfalls in Vorbereitung, teilte Fisker mit: Unter dem Codenamen «Projekt Nina» arbeitet der Hersteller nach eigenen Angaben an einer familienfreundlichen Limousine, die etwa zum halben Preis des Karma angeboten werden und in weniger als zwei Jahren auf den Markt kommen soll.

Auf Messen war es schon zu sehen, das geplante Cabrio von Fisker. ap

Auf Messen war es schon zu sehen, das geplante Cabrio von Fisker.

Kommentare (1)

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zarakthuul

19.01.2012, 14:56 Uhr

Wieder ein Beispiel für die Verlogenheit, die speziell bei Elektroantrieben zu finden ist. 2,4 l/100km Verbrauch wird angegeben. Richtig ist das nur unter günstigsten Umständen für die ERSTEN 100 km. Danach zieht sich der 260PS-Benziner mindestens 5x2,4 also 12 l/100km durch die Einspritzdüsen. ÖKO sieht anders aus!

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