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13.12.2011

08:58 Uhr

Modell XV für urbane Zielgruppe

Subaru will mehr als Förster und Jäger

Quelle:mid

Subaru, gemeinhin durch Forster und Legacy bekannt, bringt im März den XV in den Handel. Der Crossover steht stilistisch zwischen einer Kompaktlimousine wie dem VW Golf und einem Geländewagen wie dem Ford Kuga.

Kompaktlimousine triff Geländewagen: Der Subaru XV soll ab März zu haben sein.  dpa

Kompaktlimousine triff Geländewagen: Der Subaru XV soll ab März zu haben sein. 

Friedberg/FlorenzNun kommt also auch Subaru mit einem Crossover. Gemeinhin ist sie die Marke der Jäger und Förster, die besonders Modelle wie den SUV Forester oder den Kombi Legacy lieben. Unter anderem, weil diese Autos mindestens ebenso treu und zuverlässig sind wie der eigene Hund. Zudem schätzen Waidmänner Begriffe wie Nutzwert und Vielseitigkeit mehr als Styling, Design und modischen Chic.

Vor allem mit Letzterem soll der XV - die Initialen stehen für Crossover Vehicle - punkten. Subaru bringt ihn ab März als komplett neues Modell auf den Markt und will damit eine völlig andere Kundschaft ansprechen. Junge urbane Menschen mit, wie es die Marketing-Strategen gern formulieren, "aktivem Lebensstil". Mit anderen Worten: Mountain-Bikes oder Gleitfallschirme hinten rein und ab in die Berge. Die dazu passende 4x4-Technik trägt jeder XV serienmäßig unterm Bodenblech. Schließlich bezeichnet Subaru sich selbst als "weltgrößten Hersteller von allradgetriebenen Pkw".

Mit 4,45 Metern Länge positionieren die Japaner ihren Crossover etwas unterhalb des Forester und fahren somit gegen etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Ford Kuga. Mehr jedoch, wie Subarus Managing-Director Tom Takenaka sagt, gegen Nissan Qashqai, Hyundai iX35 und Mitsubishi ASX. Von diesen unterscheidet sich der XV am meisten durch seine Motoren.

Es sind Boxer. Neben Porsche setzt nur noch Subaru diese besonderen Triebwerke in einen Pkw ein und dies, als Einziger auf der Welt, auch beim Diesel.

Charakteristisch für den Subaru XV ist das schräge Heck mit großer Klappe über dem 380 Liter fassenden Kofferraum. Das kennt man von Kompaktlimousinen. Typisch für das Geländewagensegment sind die robusten Anbauteile, die hohe Bodenfreiheit und der Allradantrieb. ampnet

Charakteristisch für den Subaru XV ist das schräge Heck mit großer Klappe über dem 380 Liter fassenden Kofferraum. Das kennt man von Kompaktlimousinen. Typisch für das Geländewagensegment sind die robusten Anbauteile, die hohe Bodenfreiheit und der Allradantrieb.

Bekannt ist der laufruhige Boxer-Selbstzünder schon aus den Modellen Impreza, Forester und Legacy. Wie dort leistet der Zwei-Liter-Motor auch im XV 108 kW/147 PS und schickt bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment zu den Rädern. Allerdings wirkte bei einer ersten Testfahrt mit dem XV der Diesel ein wenig lauter als in den anderen drei Modellen, zumindest beim Beschleunigen in den unteren Gängen.

Ansonsten gefällt das Triebwerk durch gute Elastizität aus niedrigen Drehzahlen. Auf die versprochenen 5,6 Liter Durchschnittsverbrauch sind wir allerdings nicht gekommen. Weniger als 6,4 Liter wollte uns der Bordcomputer auch nach gemächlicher Überlandfahrt nicht anzeigen.

Für den serienmäßig mit sechs Airbags, Stabilitätskontrolle, Klimaautomatik und Musikanlage ausgestatteten XV bietet Subaru drei Boxermotoren an. Basisaggregat ist ein 1,6 Liter großer Benziner mit 84 kW/114 PS, der im Schnitt 6,5 Liter verbraucht (CO2-Ausstoß: 151 g/km). Pressefoto

Für den serienmäßig mit sechs Airbags, Stabilitätskontrolle, Klimaautomatik und Musikanlage ausgestatteten XV bietet Subaru drei Boxermotoren an. Basisaggregat ist ein 1,6 Liter großer Benziner mit 84 kW/114 PS, der im Schnitt 6,5 Liter verbraucht (CO2-Ausstoß: 151 g/km).

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