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01.03.2011

09:20 Uhr

Nach E10-Einführung

Superbenzin wird knapp

Verunsicherte Kunden, die dem neuen Biosprit E10 misstrauen lassen die Vorräte des teureren Superbenzins und sogar des Super Plus schneller sinken, als die Mineralölkonzerne erwartet hatten.

Der Kraftstoff E10 enthält bis zu 10 Prozent Bioethanol, und Autofahrer sollten die Verträglichkeit des Sprits für ihr Fahrzeug checken. Die Mineralölkonzerne übernehmen keine Haftung für Folgeschäden. Quelle: dpa

Der Kraftstoff E10 enthält bis zu 10 Prozent Bioethanol, und Autofahrer sollten die Verträglichkeit des Sprits für ihr Fahrzeug checken. Die Mineralölkonzerne übernehmen keine Haftung für Folgeschäden.

An ersten Tankstellen wird nach Angaben des Tankstellenverbandes Deutschland das herkömmliche Superbenzin knapp. Grund sei die Verunsicherung der Kunden durch die Einführung des E10-Superkraftstoffs mit einem höheren Bioethanol-Anteil, sagte
Verbands-Geschäftsführer Jochen Wilhelm der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Dies habe dazu geführt, dass erheblich mehr Autofahrer als erwartet das teurere Superbenzin oder gar Superplus tanken - und die Vorräte dieser Sorten
mancherorts nicht reichten.
Auch der ADAC spricht von „Verwirrung an der Tankstelle“. Die Autohersteller betonen, dass nur jedes zehnte Auto auf den herkömmlichen Sprit mit maximal fünf Prozent Bio-Beimischung angewiesen ist. Deshalb habe die Mineralölwirtschaft bei der derzeit laufenden Umstellung auf den E10-Kraftstoff gesetzt und entsprechende Angebotsmengen kalkuliert. Allerdings zeige sich an den Tankstellen, dass viele Autofahrer nicht wissen, ob ihr Wagen den neuen Sprit verträgt. Um eventuelle Schäden zu vermeiden, würden sie das herkömmliche Superbenzin tanken.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Ralf

01.03.2011, 09:29 Uhr

Vielleicht sollten die Experten und Autohersteller auch berücksichtigen das manche Verbraucher E10 gerade wegen der beigemischten Bioanteile nicht kaufen. Nahrung gehört nicht in den Tank!

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