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25.06.2014

09:35 Uhr

Nach Punktereform

Antragsstau beim Kraftfahrt-Bundesamt

Immer mehr Menschen wollen wissen, wie viele Punkte sie in der Flensburger Verkehrssünderkartei haben. Die jüngste Reform hat zu einem Antragsstau geführt – mittlerweile ist schon nach acht Punkten der Führerschein weg.

Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg: Bei Erreichen von vier oder mehr Punkten erhält jeder Autofahrer eine Benachrichtigung. dpa

Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg: Bei Erreichen von vier oder mehr Punkten erhält jeder Autofahrer eine Benachrichtigung.

Dortmund/FlensburgDie Punktereform für Verkehrssünder hat laut einem Pressebericht beim Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt zu einem Antragsstau geführt. Allein im Monat Mai habe es mehr als 60.000 Anträge auf Auskunft aus dem Fahreignungsregister gegeben, berichten die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Mittwoch) unter Berufung auf Angaben der Behörde. Seit Jahresbeginn seien es bereits 220.000 Anträge gewesen, im gesamten Vorjahr 360.000.

„Die Leute wollen wissen, wie sich die Reform auf ihr Punktekonto auswirkt“, zitiert das Blatt einen Behördensprecher. Die Antragsflut habe längere Bearbeitungszeiten zur Folge: Statt zehn Arbeitstage wie gewöhnlich betrage die Wartezeit inzwischen drei Wochen.

„Es besteht keine unmittelbare Notwendigkeit, das eigene Punktekonto abzufragen. Bei Erreichen von vier oder mehr Punkten erhält jeder Autofahrer ohnehin eine Benachrichtigung“, so der Sprecher weiter. Von Anfragen „rein aus Interesse“ sei abzuraten.

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Die Reform betrifft Millionen von Autofahrern: Von Mai an gilt für das Flensburger Punkte-Register ein neues System. Bei Experten ist die Neuordnung umstritten. Es könnte Verlierer geben.

Die Reform der Flensburger Verkehrssünderdatei war am 1. Mai in Kraft getreten. Anders als bisher wird der Führerschein bei acht statt wie früher bei 18 Punkten entzogen. Es gibt nur noch drei Kategorien von Verkehrsvergehen, die je nach ihrer Schwere mit einem, zwei oder drei Punkten geahndet werden.

Von

dpa

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