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16.04.2012

10:18 Uhr

Neue Rennserie startet 2012

Formel 1 unter Strom

Quelle:MID

Im Herbst bringt der Internationale Automobilverband FIA eine E-Auto-Rennserie an den Start. Die Rennen sollen dem Thema Elektromobilität einen neuen Kick geben und mehr Emotionalität verleihen.

Der Ferrari von Fernando Alonso: Bei der geplanten neuen Elektro-Formel-Rennserie wird es deutlicher mehr Freiheiten für die Konstrukteure geben. dpa

Der Ferrari von Fernando Alonso: Bei der geplanten neuen Elektro-Formel-Rennserie wird es deutlicher mehr Freiheiten für die Konstrukteure geben.

LandsbergIm Herbst bringt die FIA (Federation Internationale de l`Automobil - internationaler Automobilverband) ihre E-Auto-Rennserie an den Start. "Wir werden Ende des Jahres ein erstes Formula-E-Rennen veranstalten", kündigt Burkhard Göschel, Chef der "Electrical New Energy Championship Comission" (ENECC) und ehemaliger BMW-Vorstand im Interview mit dem Branchen-Wirtschaftsmagazin "Automobil Produktion" an. Nach weiteren Rennen 2013 startet die "Formula-E" 2014 in das erste Meisterschaftsjahr.

Die Rennen sollen laut Göschel insbesondere jüngere Zuschauer für den Rennsport begeistern und dem Thema Elektromobilität einen neuen Kick und mehr Emotionalität verleihen. Geplant ist, 24 Autos pro Rennen an den Start zu schicken. Pro Rennen ist eine Dauer von 15 bis 20 Minuten angesetzt. Der Austragungsmodus folgt einem KO-System, in dem nach jeder Runde Teilnehmer ausscheiden. "Mit diesem Verfahren wird das Event für die Zuschauer attraktiver", so Göschel.

Ein Austragungsort, den die Formel 1 und die Formula E nutzen, könnte laut Göschel Monte Carlo sein. Die "Formula E" soll sich nicht allein auf Europa beschränken, sondern sukzessive auf mehrere Kontinente ausgedehnt werden.

Der CO2-Ausstoß der Hersteller

Audi

Audi konnte seinen CO2-Ausstoß von 164,3 Gramm pro Kilometer im Jahr 2009 auf 153,3 Gramm im ersten Halbjahr 2011 senken.

BMW

BMW konnte den Ausstoß nicht so stark senken wie Audi. Das liegt vor allem daran, dass die Münchner mit 155,7 Gramm im Jahr 2009 bereits deutlich besser waren. Der aktuelle Wert liegt bei 152,4 Gramm.

Mercedes

Nach wie vor den höchsten CO2-Ausstoß der deutschen Premium-Hersteller hat Mercedes. Die Schwaben kommen im Schnitt auf 162,5 Gramm - nach 171,2 Gramm 2009.

Volvo

Die Schweden konnten ihren Flottenausstoß von 178,8 Gramm auf 161,0 Gramm drücken.

Ford

Auch bei Ford zeigt die Tendenz nach unten. Wenn auch nicht so stark wie bei Volvo: Es geht von 146,6 auf 143,7 Gramm.

Opel

Die Rüsselsheimer scheitern knapp an der 140-Gramm-Marke: 140,8 Gramm stehen auf dem Zettel. 2009 waren es noch 153,8 Gramm.

Renault

Renault (inkl. Dacia) kommt auf 149,0 Gramm - gegenüber 154,8 Gramm 2009.

Skoda

Die VW-Tochter Skoda kommt im Flottenschnitt auf 139,1 Gramm. 2009 waren es noch151,2 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.

Toyota

Toyota kommt zusammen mit Lexus auf eine Co2-Ausstoß von 132,7 Gramm - der Bestwert. Doch mit einem Makel: Als einziger Hersteller legten die Japaner zu - 2009 waren es noch 130,6 Gramm.

VW

Volkswagen kommt heute auf 142,3 Gramm pro Kilometer und liegt damit zwischen den Konkurrenten Ford und Opel. 2009 stand für die Wolfsburger noch 155,7 Gramm auf dem Papier.

Einzige Richtlinie der E-Fahrzeug-Rennserie ist das festgelegte Batteriegewicht sowie das Fahrzeug-Gesamtgewicht. Ansonsten lässt Göschel den Teams und den Zulieferern große Spielräume: "Dieser Ansatz wurde bewusst gewählt, um die Technologie der Elektromobilität voranzutreiben."

Kommentare (2)

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16.04.2012, 15:22 Uhr

"Pro Rennen ist eine Dauer von 15 bis 20 Minuten angesetzt. Der Austragungsmodus folgt einem KO-System, in dem nach jeder Runde Teilnehmer ausscheiden. "Mit diesem Verfahren wird das Event für die Zuschauer attraktiver", so Göschel. "

mit Reklame dazwischen, da kommst dann auch auf 1,5 h fahrtzeit und dann sind auch die kosten für den Schmarn wieder drin

Hoffentlich legen die Hintergrundmusik auf die Bilder, sonst denk ich, mein Fernsehen ist kaputt weil ich nur ein leises surren höre....

Kann es sein das der beitrag eigentlich zum 1. April hier rein sollte?

Bern

16.04.2012, 16:05 Uhr

Ist das Ihrer Ansicht nach ein "Schmarn", weil Sie grundsätzlich kein Fan von Autorennen sind oder gehören Sie der Fraktion der ewig gestrigen an, die sich generell gegen neue, zukunftsweisende Technologien stellen? Ich selber brauche auch nicht zwangsläufig Autorennen zu meiner Unterhaltung - wenn jedoch den fossilen Dinosaurier-Antrieben das Recht des Rennsports und somit der technischen weiterentwicklung im sportlichen Bereich zugesprochen wird, so sollte dies auch bei neuen Antriebskonzepten der Fall sein! Gruß, Bern

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