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11.10.2017

09:31 Uhr

Neuer Ford Fiesta ST

200 PS aus drei Zylindern

VonPeter Maahn
Quelle:Spotpress

Sportlich orientierte Fiesta-Fans können sich auf kommenden Frühling freuen. Dann bringt Ford den ST. Der hat zwar nur drei Zylinder und 1,5 Liter Hubraum, dafür aber mehr als genug Power.

Ford Fiesta ST - Drei sind keiner zu wenig Ford

Ford Fiesta ST

Der neueste und heißeste Fiesta wird auf dem Genfer Salon 2018 seine Premiere feiern

Nein, der stärkste Fiesta aller Zeiten wird der künftige ST nicht sein. Da gibt es zum einen natürlich die um WM-Punkte kämpfenden Rallye-Boliden und auch die Extra-Edition des bisherigen Fiesta ST, schickte bereits wie die für Frühjahr angekündigte ST-Version auf Basis der neuen Generation 147 kW/200 PS an die Vorderräder. Trotzdem ist der Sport-Ford im Mini-Format etwas Besonderes. Denn unter der Haube steckt ein neuer 1,5-Liter-Benziner, der sich mit drei Zylindern begnügt.

Drei Zylinder, das klingt gleichzeitig ziemlich und andererseits auch wenig beeindruckend. Zumal der ebenfalls in den Startlöchern stehende Polo GTI die gleiche Leistung aus den üblichen vier Zylindern schöpft und bei gleichem Kubikinhalt pro Topf entsprechend auf souveräne zwei Liter Hubraum kommt. Ford verspricht 290 Newtonmeter (Polo: 320) Drehmoment und gut 230 (237) km/h Spitze. Beim Spurt auf Tempo 100 tun sich beide Rivalen nichts und erledigen die Aufgabe in 6,7 Sekunden.

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Über den Sinn von 180 PS in einem Kleinwagen lässt sich streiten, über das breite Grinsen der Menschen darin aber nicht. Dieses Mobil ist eine Flucht aus dem Alltag – allein schon deshalb, weil es kaum alltagstauglich ist.

Weitere technische Daten sind noch nicht bekannt, weil der Fiesta ST erst auf dem Genfer Salon 2018 seine Premiere feiert. Fest steht aber, dass der Sportler sogar noch einen der drei Zylinder abschalten kann, wenn dieser gerade nicht gebraucht wird. Das soll den Verbrauch um bis zu sechs Prozent reduzieren.

Gegen Aufpreis bietet Ford ein mechanisches Sperrdifferential, das dazu beiträgt, eventuell durchdrehenden Rädern des frontgetriebenen Kleinwagens entgegenzuwirken.

Neu ist außerdem ein elektronischer Soundverstärker für den Motorklang, der dem Fiesta das Brüllen lehren soll. Dabei kann der Fahrer zwischen den Modi „Normal“, „Sport“ und „Track“ (Rennstrecke) wählen – stets klingt der Fiesta ein wenig anders. Ob sowas nötig ist, sei dahingestellt.

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Unter der Haube steckt ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo

Ford spricht noch nicht über die Preise für den vorerst heißesten Fiesta. Der ST wird in der Basis wahrscheinlich leicht unter dem Polo GTI (ab 23.000 Euro) bleiben, mit ein paar Kreuzen in der Optionsliste ist aber auch hier die 30.000-Euro-Grenze schnell überschritten.

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