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31.07.2012

12:47 Uhr

Opel-Werbung

Zurück in der Champions League

Quelle:MID

Trotz aller Turbulenzen bei Opel haben sich die Rüsselsheimer zur Rückkehr der Marke als Sportsponsor entschieden. Bereits in den 1980er-Jahren leistete die GM-Tochter auf diese Art Pionierarbeit.

Selbst "Lichtgestalten" machten Werbung für die Marke mit dem Blitz; Franz Beckenbauer vor seinem Opel Omega. Pressefoto

Selbst "Lichtgestalten" machten Werbung für die Marke mit dem Blitz; Franz Beckenbauer vor seinem Opel Omega.

DüsseldorfDie Anfänge des Opel-Engagements im Sport liegen weit zurück. Bereits die fünf Söhne von Firmengründer Adam Opel fuhren auf Opel-Fahrrädern zwischen 1889 und 1893 mehr als 500 Siege im Radrennsport ein und hatten so die Bekanntheit der Marke gesteigert. 2012 beginnt nun die dritte Phase der Produkt-Promotion mittels Sport.

1985 war der Startschuss zum breiten Werben durch den Sport gefallen, aber nicht ausschließlich im Bereich des Fußballs. Den ersten Vertrag erhielt Tennis-Ikone Steffi Graf, die in den folgenden 15 Jahren 22 Grand-Slam-Siege feierte, 1988 olympisches Gold gewann und 377 Wochen auf Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste stand. Es folgten mit dem deutschen Daviscup-Team und dem Olympiasieger und dreimaligen Wimbledon-Gewinner Boris Becker weitere Werbepartner aus dem Tennisbereich. Auch im Basketball, Handball, Hockey und Tischtennis waren die Rüsselsheimer sportiv vertreten.

Außerdem förderte Opel in den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts zahlreiche Fußballclubs, allen voran den FC Bayern München, aber auch ausländische Vereine wie den 18-maligen italienischen Fußball-Meister AC Mailand und den mehrfachen französischen Meister und Pokalsieger Paris Saint Germain. Auch bei den Welt- und Europameisterschaften war die Marke mit dem Blitz prominent vertreten.

Bereits Ende der 1970er Jahre warb Opel mit Sportidolen. Hier posiert Boxidol Max Schmeling neben einem Opel Senator. Pressefoto

Bereits Ende der 1970er Jahre warb Opel mit Sportidolen. Hier posiert Boxidol Max Schmeling neben einem Opel Senator.

Das Engagement lohnte sich ganz offensichtlich, was das Beispiel Bayern München belegt. Laut einer Studie des Institutes "Sport + Markt" steigerte Opel durch das Sportsponsoring die Markenattraktivität von Juni 1994 bis 1996 von 49 Prozent auf 70 Prozent, und von 1989 bis 1995 den Marktanteil in Bayern von zehn Prozent auf 16 Prozent, in München gar von 10,3 Prozent auf 25 Prozent. Mit dem Blitz auf der Brust gewannen die Bayern sechs nationale Meistertitel und 2000/2001 sogar die Champions-League. 2001 war Opel der europaweit erfolgreichste Sponsor auf den Fußball-Trikots, so das Institut, mit einer Werbebotschaft, die weit über Deutschland hinaus wirkte.

Aus der Historie: Die Partnerschaft von Opel und dem FC Bayern München währte von 1990 bis 2002. Mit dem Opel-Logo auf der Brust fuhren die Münchner sechs Meisterschaften und den Champions League Titel 2001 ein. Pressefoto

Aus der Historie: Die Partnerschaft von Opel und dem FC Bayern München währte von 1990 bis 2002. Mit dem Opel-Logo auf der Brust fuhren die Münchner sechs Meisterschaften und den Champions League Titel 2001 ein.

In den höchsten europäischen Pokalwettbewerb - die Champions League - kehren die Rüsselsheimer nun durch ihr Engagement bei Borussia Dortmund zurück. Doch auch abseits der ganz großen Bühne möchte sich Opel engagieren und hat Verträge mit fünf Clubs der Fußball-Bundesliga abgeschlossen: Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Mainz 05, SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf.

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