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18.11.2012

13:25 Uhr

Pkw-Absatz

Talfahrt in Europa verlangsamt

Quelle:MID

Seine Talfahrt hat der europäische Automarkt auch im Oktober fortgesetzt, wenn auch langsamer. In den ersten zehn Monaten betrug mit knapp 10,33 Millionen Fahrzeugen das Zulassungsminus 7,3 Prozent.

Der europäische Pkw-Markt fährt weiter bergab: Im Oktober stellte sich ein Minus von 4,8 Prozent ein, in den ersten zehn Monaten waren es 7,3 Prozent weniger. MID

Der europäische Pkw-Markt fährt weiter bergab: Im Oktober stellte sich ein Minus von 4,8 Prozent ein, in den ersten zehn Monaten waren es 7,3 Prozent weniger.

Brüssel/BelgienSeine Talfahrt hat der europäische Automarkt auch im Oktober fortgesetzt, wenn auch langsamer als in den Monaten zuvor. Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpften die Zulassungen von Neuwagen laut der europäischen Autohersteller-Vereinigung (ACEA) in der Europäischen Union um 4,8 Prozent auf gut 959.000 Einheiten.

Federn lassen mussten insbesondere Italien mit minus 12,4 Prozent auf rund 117.000 Einheiten und in Frankreich mit einem Rückgang um 7,8 Prozent auf 162.000 neu zugelassene Pkw. In Spanien brachen die Zulassungszahlen um 21,7 Prozent auf nur mehr knapp 45.000 Einheiten ein. Allein die Verkäufe in Großbritannien und Deutschland legten zu. In Großbritannien fanden mit gut 151.000 Autos 12,1 Prozent mehr Neufahrzeuge einen Käufer als noch ein Jahr zuvor, in Deutschland waren es mit gut 259.000 Autos 0,5 Prozent mehr.

Ein ähnliches Bild ergibt sich für die ersten zehn Monate: Um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben die Zulassungszahlen von Januar bis Oktober auf knapp 10,33 Millionen Fahrzeuge nachgegeben. In Deutschland rollten mit knapp 2,62 Millionen Einheiten 1,6 Prozent weniger Neuwagen zur Anmeldung als im Vergleichszeitraum, in Großbritannien stellte sich mit gut 1,77 Millionen Neuzulassungen ein Plus von 5,0 Prozent ein. Wiederum mussten Italien mit 1,21 Millionen Neuzulassungen ein Minus von 19,7 Prozent und Frankreich mit knapp 1,6 Millionen Pkw und minus 13,3 Prozent herbe Rückschläge hinnehmen.

Auch der Absatz der deutschen Hersteller in der EU gab in den ersten zehn Monaten nach: Während VW samt seiner Töchter Audi, Seat und Skoda mit gut 2,55 Millionen neu zugelassenen Autos das Niveau des Vorjahresquartals knapp hielt (-1,0 Prozent), sackten die Zahlen bei Ford um 12,4 Prozent auf knapp 787.000 Autos ab, bei Opel und seiner britischen Schwester Vauxhall war mit gut 700.000 Wagen ein Rückgang von 15,2 Prozent zu verzeichnen.

BMW und Mini setzten mit gut 640.000 Fahrzeugen 2,1 Prozent weniger ab. Und auch bei Mercedes-Benz samt Smart stellte sich mit minus 2,7 Prozent ein leichter Rückgang bei den Neuzulassungen ein. Knapp 533.000 Pkw rollten von Stuttgart auf die EU-Märkte.

Kommentare (1)

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21.11.2012, 02:46 Uhr

Der Markt ist schwierig,darauf sollte sich die Deutsche Autoindustrie einstellen.
Aber,jede Krise bietet Chancen die genutzt werden sollte um das Unternehmen so aufzustellen das Kosten gesenkt werden ,ohne Personal zu entlassen.
"Wer in Deutschland auf Schmutz hinweißt ,gilt als gefährlicher ,als derjenige ,der diesen verursacht hat"-dies sollte von den Vorständen bedacht werden.Jemand der dem Vorstand die Warheit mitteilt,ist meistens untendurch und wird gemieden und teilweise unter Druck gesetzt.Dieses Verhalten ,von der oberen Chefetage meist stillschweigend geduldet ,ist aber schädlich für das Unternehmen.Künftige Fehler ,werden dann vertuscht ,verschwiegen ,schöngeredet und die Kosten für die mißstände werden "verdeckt" dem Finanzvorstand "untergejubelt",so das dieser absolut im dunkeln steht.Selbst bei Inventuren wird von der mittleren Führungsebene so getrickst das die wahren Zahlen oben gar nicht ankommen,da man Angst hat seine Fehler eingestehen zu müssen.Und da geht es teilwiese um 8stellige Beträge und mehr.Dies muß sich ändern,und da sollten die Vorstände klare Richtlinien schaffen.

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