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23.10.2013

13:58 Uhr

Preisgünstige Kombis im Vergleich

Dacia glänzt nicht, siegt aber

Quelle:MID

Kombis sind die Lastesel im Pkw-Bereich. Genug Platz für Personen und ein großes Ladevolumen sind für Familien und Handwerker ideal. Welche Modelle kommen dem Ziel "viel Platz für wenig Geld" am nächsten?

Platz 1:Wenn nur der Quotient aus Preis und Ladevolumen zählt: Der mit Abstand preisgünstigste Kombi auf dem deutschen Markt ist der Dacia Logan MCV. PR

Platz 1:

Wenn nur der Quotient aus Preis und Ladevolumen zählt: Der mit Abstand preisgünstigste Kombi auf dem deutschen Markt ist der Dacia Logan MCV.

DüsseldorfPreisgünstige Kombis greifen auf bewährte Antriebstechnik zurück: Benzinmotoren mit einem Hubraum von 1,2 Liter bis 1,6 Liter und einer Motorleistung zwischen etwa 44 kW/60 PS und 74 kW/100 PS. Wer mit einem Kombi pro Jahr mehr als rund 15.000 Kilometer fahren möchte, sollte einen Dieselmotor in Erwägung ziehen. Der spürbar niedrigere Kraftstoffpreis des Diesels macht dann den höheren Anschaffungspreis von etwa 1.500 Euro bis 2.000 Euro sowie die höheren Steuern und Versicherungsbeiträge wieder wett.

Das Angebot an günstigen Kombis ist ebenso groß wie vielfältig. Hier sollte für jeden Geschmack der richtige Lastesel dabei sein. Beim Preis und wohl auch beim Preis-/Leistungs-Verhältnis ist der Dacia Logan MCV derzeit aber unter rein objektiven Gesichtspunkten konkurrenzlos dank seines Einstiegspreises von 7.990 Euro. Das Modell kam jüngst mit frischer Optik auf dem Markt.

Unter der Haube werkelt zu diesem Preis ein 1,2-Liter-Benzinmotor mit 55 kW/75 PS aus dem Hause Renault, der sich über die Jahre in zahlreichen Modellen und Varianten bewährt hat, ohne besonders zu glänzen. Der Normverbrauch liegt bei 5,8 Litern auf 100 Kilometer (135 g CO2/km). Ist das Gepäckabteil bei aufgestellten hinteren Rückenlehnen mit 573 Litern schon groß, steigt es bei umgelegten Lehnen auf 1.518 Liter.

3.000 Euro mehr, also 10.990 Euro, kostet ein Lada Priora Kombi, der nur 444 Liter bis 1.370 Liter Gepäck schluckt. Das Modell des russischen Autobauers ist technisch nicht wirklich auf der Höhe der Zeit. ESP oder gar Fahrassistenten findet der Kunde hier nicht vor.

Seine 1,6-Liter-Benzinmaschine verbraucht 6,5 Liter Benzin auf 100 Kilometer und belastet die Umwelt mit 150 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Motorleistung beträgt 72 kW/98 PS. Der wie die übrigen Modelle der Übersicht über die Vorderräder angetriebene Wagen ist in Deutschland ein Außenseiter, der einen nur kleinen Freundeskreis hat.

Seat Exeo ST: Der verkannte Spanier

Seat Exeo ST

Der verkannte Spanier

Der Seat Exeo gehört eher zu den Exoten auf deutschen Straßen. Wer sich aber einmal mit der spanischen Mittelklasse genauer beschäftig, findet viele positive Eigenschaften.

Eine größere Fan-Gemeinde hat der spanische VW-Kleinwagenableger Seat Ibiza. Er setzt auf bewährte Technik aus Wolfsburg. Für 12.490 Euro ist der Seat Ibiza ST zu haben. Das ST steht für "Sport Tourer" und entspricht damit der Seat-Philosophie, die auf mehr Sportlichkeit als VW selbst setzt.

Dafür geht es auf der hinteren Sitzbank eng zu und der Ablagemöglichkeiten gibt es nur wenige. Mit einem Gepäckraumangebot von 430 Litern bis 1.164 Liter ist er kein Riese, aber durchaus brauchbar, wobei der nicht ebene Ladeboden etwas stört. Sein 1,2-Liter-Benzinmotor gehört mit 44 kW/60 PS zu den schwächste unter den zehn preisgünstigsten Kombi-Modellen. Der Normverbrauch liegt bei 5,5 Litern pro 100 Kilometer (128 Gramm CO2 pro Kilometer).

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