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28.02.2006

15:25 Uhr

Prozesse

Keine Nutzung von EU-Führerschein bei Fahrerlaubnis-Entzug

Wird einem Autofahrer der deutsche Führerschein entzogen, so darf er sich auch mit einem EU-Führerschein nicht hinters Steuer setzen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) jetzt entschieden und damit einen Eilantrag zurückgewiesen.

Deutscher Führerschein dpa

Wenn der Führerschein eingezogen ist, gilt auch keine andere Fahrerlaubnis.

dpa FRANKFURT (ODER). Wird einem Autofahrer der deutsche Führerschein entzogen, so darf er sich auch mit einem EU-Führerschein nicht hinters Steuer setzen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) jetzt entschieden und damit einen Eilantrag zurückgewiesen.

Ein Gericht hatte einem Brandenburger Autofahrer die Fahrerlaubnis entzogen und eine sechsmonatige Sperre für die Neuerteilung verhängt. Stattdessen wollte der Antragsteller seinen in Tschechien erworbenen EU-Führerschein nutzen. Das Papier berechtige den Autofahrer zwar auch in Deutschland, einen Wagen zu führen, hieß es in der Begründung. Das gelte jedoch nur, wenn dem Inhaber die Erlaubnis nicht behördlich entzogen worden sei. (Az: 2l266/05)

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