Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2015

13:34 Uhr

Renault Alpine

Comeback zuerst im Videospiel

VonHolger Holzer
Quelle:Spotpress

Während die ersten neuen Sportwagen von Renaults traditionsreichem Sport-Ableger Alpine erst 2016 auf realen Straßen rollen werden, dürfen sich Videospieler schon im März 2015 ans virtuelle Steuer setzen.

Renault Alpine  - Comeback zuerst im Videospiel  Renault

Comeback einer Ikone

In Frankreich ist der Renault Alpine noch immer eine Ikone. Sein Comeback wird der Supersportler zuerst im Videospiel erleben.

Das Comeback von Renaults Sport-Marke Alpine startet in der virtuellen Welt. Ab März können Besitzer des Playstation-Spiels Gran Turismo 6 den Mittelmotorsportwagen Alpine Vision Gran Turismo hochladen und virtuell steuern. Zusätzlich hat der französische Hersteller nun ein lebensgroßes Modell des Boliden auf einem Automobilfestival in Paris präsentiert.

Der einsitzige Mittelmotor-Roadster wird so zwar nie in Produktion gehen, einige Elemente sollen sich aber auch an den für 2016 angekündigten Serienfahrzeugen finden. Der virtuelle Gran Turismo ist aus Carbon gefertigt, wiegt lediglich 900 Kilogramm und wird von einem 450 PS starken V8-Mittelmotor angetrieben, der seine Kraft über ein sequenzielles Siebenganggetriebe an die Hinterräder leitet.

Das Playstation-Auto soll die Marke bei jungen Videospielern bekannt machen. Nicht ohne Grund, will Renault sie doch im kommenden Jahr gleich mit mehreren Modellen zu neuem Leben erwecken. Entsprechende Pläne sind seit 2012 bekannt, als der Automobilhersteller die Studie eines zweisitzigen Mittelmotorsportwagens vorstellte.

Der Mittelmotorsportler wiegt nur 900 Kilogramm Renault

PS-starkes Leichtgewicht

Der Mittelmotorsportler wiegt nur 900 Kilogramm, für den Antrieb sorgt ein 450 PS starke V8.

Eine zunächst gestartete Kooperation mit dem britischen Sportwagenbauer Caterham scheiterte aber. Nun stemmen die Franzosen das Projekt allein.

Sportwagen mit Alpine-Signet genießen in Frankreich noch immer Ikonenstatus - vergleichbar mit dem Nimbus von Porsche in Deutschland oder Maserati in Italien. Die erste der flachen Flundern mit Polyesterhaut und Renault-Motoren gingen im Jahr 1955 in Serie – als Fortsetzung französischen Sportwagenbaus, wie ihn einst Bugatti zelebrierte. 40 Jahre später kam dann das vorläufige Aus für die zwischenzeitlich von Renault übernommene Sportwagenschmiede.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×