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06.11.2012

10:02 Uhr

Renault

Caterham könnte den neuen Alpine bauen

Quelle:MID

Die Wiederbelebung der Sportwagenmarke Alpine durch Renault nimmt konkrete Formen an. Jetzt haben die Franzosen eine Kooperation mit dem englischen Sportwagenhersteller Caterham Cars bekannt gegeben.

Am Rande des Formel-1-Rennens in Monaco im Mai 2012 hat Renault sein Interesse, die Marke Alpine wiederzubeleben, mit der Studie Alpine A 110-50 dokumentiert. Pressefoto

Am Rande des Formel-1-Rennens in Monaco im Mai 2012 hat Renault sein Interesse, die Marke Alpine wiederzubeleben, mit der Studie Alpine A 110-50 dokumentiert.

DüsseldorfDie Wiederbelebung der Sportwagenmarke Alpine durch Renault nimmt konkrete Formen an. Beim Formel-1-Rennen in Monaco im Mai 2012 hatten die Franzosen die Studie Alpine A 110-50 präsentiert, jetzt hat Renault eine Kooperation mit dem englischen Sportwagenhersteller Caterham Cars bekannt gegeben.

Caterham, bekannt für den Zweisitzer Seven, einen Nachbau des Lotus Super Seven, beteiligt sich dabei zur Hälfte an Alpine und übernimmt 50 Prozent der Renault-Anteile. Die Fahrzeuge sollen von beiden Partnern jeweils eigenständig vermarktet werden. Die neue Firma, die im Januar 2013 gegründet werden soll, wird "Société des Automobiles Alpine Caterham" heißen. Geschäftsführer wird der Renault-Manager Bernard Ollivier. Seit 2011 kooperieren die beiden Partner bereits in der Formel 1, Renault liefert die Motoren für das Caterham-Team.

Die beiden Hersteller wollen zusammen eine Plattform und ein Fahrgestell entwickeln, dann aber jeweils ein eigenes Fahrzeug auf den Markt bringen: einen neuen Alpine und das erste Caterham Straßenmodell nach 17 Jahren. Trotz gleicher Basis unterscheiden sich die beiden Modelle bezüglich Design und ihrer Fahreigenschaften.

In drei bis vier Jahren sollen die Sportwagen Realität werden. Beide Sportwagen werden im Alpine Werk Dieppe in der französischen Provinz Normandie entwickelt und gebaut. Sie werden weltweit angeboten und dabei miteinander konkurrieren. Caterham sieht seinen Hauptabsatzmarkt auf den wachsenden Märkten Asiens

Flach, schnell, wendig, leicht: Die Alpine A 110 zählt zu den großen Automobillegenden Frankreichs. Er kam 1961 auf den Markt und feierte mehrere Erfolge im Rennsport. Pressefoto

Flach, schnell, wendig, leicht: Die Alpine A 110 zählt zu den großen Automobillegenden Frankreichs. Er kam 1961 auf den Markt und feierte mehrere Erfolge im Rennsport.

"Um die Marke Alpine wieder auf den Markt zu bringen und die wirtschaftliche Rentabilität dieses Abenteuers zu gewährleisten, mussten wir einen Partner finden", sagte der Vorstandsvorsitzende von Renault, Carlos Ghosn.

Der Ur-Alpine A 110, der 1961 auf den Markt kam, hatte den Spitznamen "Flunder" und feierte diverse Erfolge im Rennsport. Gerade einmal 575 Kilogramm brachte das Modell von 1962 auf die Waage. Die Nachfolger, wie der A 610, waren indes weniger erfolgreich. Etwas schwerer als das Ur-Modell dürfte das neue Fahrzeug wohl werden, aber auch stärker motorisiert als der Urahn mit maximal 103 kW/140 PS.

Kommentare (1)

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RolfRecher

24.11.2012, 00:51 Uhr

Bitte keinen Plastik-Bomber bauen. Gewicht max. 500 KG. Das Fahrzeug sollte offen sein, also ein Cabrio. Es gibt genug geschlossene Fahrzeuge, welche nicht verkauft werden können. Siehe Lotus. Konzentration auf das Gewicht/Leistungsverhältnis.
Preis max. 100'000 CHF freundliche Grüsse Rolf

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