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03.03.2011

13:54 Uhr

Renault Twizy

Ein Elektro-Mobil für 7.000 Euro

Um das Elektromobil Twizy erschwinglich zu machen, hat sich Renault einen Trick einfallen lassen: Ab 6.990 Euro können Kunden von 2012 an den Zweisitzer erwerben - allerdings ohne Batterie.

Renault Twizy als elektrisches Konzeptfahrzeug auf dem Pariser Autosalon. Quelle: Reuters

Renault Twizy als elektrisches Konzeptfahrzeug auf dem Pariser Autosalon.

Brühl/GenfUm beim Kampfpreis für sein Elektroauto Twizy vordergründig gut auszusehen, hat die Markteting-Abteilung des französischen Autobauers tief in die Trickkiste gegriffen: Den Lithium-Ionen-Akku des Autos verleast der französische Hersteller nämlich nur, und das für monatlich 45 Euro. Das dazugeghörige Auto kann so schon für knapp 7.000 Euro angeboten werden. Auf vier Jahre bei einer jährlichen Laufleistung von 7.500 Kilometern ist das Angebot begrenzt. "Auf diese Weise können wir den Anschaffungspreis drücken und das Recycling des Akkus sicherstellen", bestätigte ein Unternehmenssprecher.

Quelle: ap

Der Twizy ist eine Mischung aus Motorroller und Auto. Zwei Passagiere können auf hintereinander montierten Sitzen mitfahren. Nur 2,3 lang und 1,2 Meter breit ist das Mobil; den Wendekreis gibt Renault mit 3,4 Metern an. Urbane Wege erledigt der Twizy offenbar recht schnell: Versuche im Pariser Stadtverkehr hätten gezeigt, dass mit dem E-Mobil gegenüber einem Kompaktwagen rund ein Viertel der Fahrzeit eingespart werden könne.

Den Twizy treibt ein Elektromotor mit 20 PS an. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h kann das vierrädrige Mobil im Stadtverkehr locker mitschwimmen. Die Reichweite liegt bei 100 Kilometern im Normzyklus.

Nach 3,5 Stunden ist der Akku wieder voll, verspricht Renault.

Quelle: dpa

Auch Inhaber eines Führerscheins der Klasse S - die Lizenz kann ab 16 Jahren erworben werden - können sich ans Steuer setzen - jedoch nur dann, wenn auf maximal 45 km/h elektronisch abgeregelt wurde. Der Twizy ist derzeit auch auf dem Genfer Automobilsalon ausgestellt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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sivas

06.03.2011, 09:08 Uhr

nur so geht's:
elektrisch angetriebene Stadtfahrzeuge für bis zu zwei Personen und Platz für Einkäufe.
Und im Winter nimmt man 'ne kleine tragbare Heizung mit in den Fahrgastraum, die mit Flüssigbrennstoff betrieben wird.
Selbige kann man auch bereits vor Fahrtantritt zum Erwärmen der Batterie nutzen.

poolliter

09.03.2011, 16:57 Uhr

Statt der Heizug gibt´s auch schon was noch komfortableres:
Methanol-Brennstoffzellen zum Nachladen der Batterie mit Nutzung der Abwärme:
www.pressebox.de/pressemeldungen/sfc-energy-ag/boxid/338013

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