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22.02.2011

11:50 Uhr

Renault Zoe

Anti-Stress-Duft und beruhigendes Lichtspiel

Zu vergleichsweise niedrigen Preisen will Renault ab 2012 sein Elektromodell Zoe anbieten. Bei Tests mit einem seriennahen Prototypen stellte der Hersteller einen Basispreis von 21.000 Euro in Aussicht.

Im vergangenen Jahr war der Zoe von Renault noch ein Concept Car, 2012 soll der fertige Kompaktwagen auf den europäischen Markt kommen. Quelle: dpa

Im vergangenen Jahr war der Zoe von Renault noch ein Concept Car, 2012 soll der fertige Kompaktwagen auf den europäischen Markt kommen.

Beim Wettbewerb um die "early adopters", die als Trendsetter möglichst früh aufs Elektromobil setzen wollen, peilt der französische Hersteller Renault offenbar echte Kampfpreise an. Für die wenigen Fahrzeuge mit Batterieantrieb, die aktuell in Deutschland verfügbar sind, verlangen die Hersteller zum Teil weit mehr als 30.000 Euro. Zoe-Kunden sollen laut Renault zwar bei der Anschaffung rund 9.000 Euro günstiger wegkommen, sie müssen aber für den Lithium-Ionen-Akku monatlich 70 Euro Miete zahlen müssen, teilte der Hersteller einschränkend mit.

Batterieaustausch wird angeboten

Das Batteriepaket hat eine Kapazität von 22 Kilowattstunden. Mit einer Akkuladung soll der 82 PS starke und bis zu 135 km/h schnelle Kleinwagen rund 160 Kilometer weit kommen. Dann muss der knapp 4,10 Meter lange Fünftürer für vier bis acht Stunden an eine Haushaltssteckdose oder für 30 Minuten an eine Schnellladesäule. Alternativ lassen sich die Batterien laut dem Hersteller an sogenannten Quickdrop-Stationen binnen drei Minuten austauschen.

Bei der Entwicklung des Zoe wurde neben dem Elektroantrieb ein besonderes Augenmerk auf das Innenraumkonzept gelegt, sagte Designer Axel Breun. Inspiriert von Wellness-Studios, gebe es beruhigende Lichtspiele im Cockpit, "Anti-Stress-Düfte" aus der Lüftung und eine Klimaanlage, die schlechte Umgebungsgerüche ausfiltern soll.

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