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13.08.2013

14:37 Uhr

„RheinMobil“

Positive Zwischenbilanz im E-Mobilitäts-Projekt

Quelle:MID

Zwei Tonnen CO2-Einsparung auf 23.000 Kilometern: Das ist das Zwischenergebnis des Elektromobilitätsprojekt „RheinMobil“. Doch die Verantwortlichen bei den beteiligten Firmen wollen noch mehr erreichen.

Nach über 23.000 absolvierten Kilometern ziehen die Projektpartner des Elektromobilitäts-Projekts „RheinMobil“ eine positive Bilanz: Es wurden fast zwei Tonnen CO2 eingespart. MID

Nach über 23.000 absolvierten Kilometern ziehen die Projektpartner des Elektromobilitäts-Projekts „RheinMobil“ eine positive Bilanz: Es wurden fast zwei Tonnen CO2 eingespart.

KarlsruheZu einer positiven ersten Zwischenbilanz kommt das Elektromobilitäts-Projekt „RheinMobil“ nach über 23.000 absolvierten Kilometern: Es wurden fast zwei Tonnen CO2 eingespart und die Fahrzeuge zeigen sich für den Pendlerverkehr sehr gut geeignet. Schnelles Laden ist eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit, wie die Partner Michelin, Siemens, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) jetzt erklärten.

Seit Mai haben unter anderem Mitarbeiter der Michelin-Reifenwerke und von Siemens auf täglichen Fahrstrecken mit bis zu 360 Kilometern insgesamt 23.710 Kilometer mit rein elektrischem Antrieb zurückgelegt. Gerade der Pendlerverkehr eigne sich extrem gut für den Einsatz von elektrischen Fahrzeugen, wie die Koordinatoren des Projekts feststellen, denn er erfordere keine flächendeckende Infrastruktur an Lademöglichkeiten. Bei Einzelfahrstrecken zwischen 60 und 80 Kilometern reichen wenige feste Lademöglichkeiten. Somit sei auch die begrenzte Reichweite kein Hindernis und es gebe ausreichende Stillstandszeiten zum Laden ohne lästige Wartezeiten.

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In einer weiteren Phase des Projekts wird eine noch höhere Auslastung der Fahrzeuge angestrebt, weil dies neben der Möglichkeit zur Schnellladung eine wesentliche Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit ist. Bei dem angestrebten Ziel von 3.000 Schnellladevorgängen pro Jahr könnten die Fahrgemeinschaften von drei Schichten bei Michelin das gleiche Fahrzeug nutzen. Derzeit sind zwei Fahrzeuge mit jeweils sieben Personen mit einer täglichen Fahrleistung von 320 Kilometern im Einsatz. Bei Siemens werden Dienstfahrten von Karlsruhe ins 70 Kilometer entfernt gelegene, elsässische Haguenau unternommen. Erstnutzer berichten durchweg positiv.

Das Projekt „RheinMobil“ ist eines von 40 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg und wird mit knapp einer Million Euro vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Insgesamt gibt es in Deutschland vier Regionen als „Schaufenster Elektromobilität“, die Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro erhalten.

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

13.08.2013, 15:03 Uhr

"Bei dem angestrebten Ziel von 3.000 Schnellladevorgängen pro Jahr könnten die Fahrgemeinschaften von drei Schichten bei Michelin das gleiche Fahrzeug nutzen."

Nach 3000 Ladezyklen ist der Akku im Eimer!

katmanduda

13.08.2013, 17:11 Uhr

Rechnen müßte man können!!
angeblich wurden 2 Tonnen CO2 auf 23.000 km Fahrstrecke eingespart.
Bei einem Verbrauch von angenommen 10 Liter Benzin auf 100 km ergibt sich eien Gesamtkraftstoffmenge von 2.300 Litern entsprechend einem Gewicht von 1.725 kg (Dichte Benzin = ca. 0,75 kg/Liter).
Wie kann man da 2.000 kg CO2 einsparen???

Owi

Leser

13.08.2013, 19:50 Uhr

Ein Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2. Wissen ist Macht!

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