Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2005

14:40 Uhr

Nachrichten

Risiko bei Radeln auf Schnee hoch

Radler sind bei Schnee und Eis auf eigene Gefahr unterwegs. „Die Kommune kann nicht haftbar gemacht werden, weil auf Radwegen keine Streupflicht besteht“, erklärt Bettina Cibulski, Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Bremen.

Radfahrer

Neben der richtigen Kleidung ist auch richtiges Fahrverhalten sinnvoll.

dpa/gms BREMEN/HAMBURG. Radler sind bei Schnee und Eis auf eigene Gefahr unterwegs. „Die Kommune kann nicht haftbar gemacht werden, weil auf Radwegen keine Streupflicht besteht“, erklärt Bettina Cibulski, Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Bremen.

Ist der Radweg nicht geräumt, dürfen Radler aber auf die Straße ausweichen, wenn das Fahren hier sicherer ist. Unabhängig von der Wetterlage sind Fahrradfahrer auf dem Weg zur Arbeit versichert, sagt Klaudia Gottheit, Sprecherin der Landesunfallkasse Hamburg. Allerdings könne es sein, dass die Versicherung versucht, ihre Ausgaben von einem möglicherweise schuldigen Dritten zurückzuholen: „Wenn ein Radfahrer oder Fußgänger auf einem Grundstück stürzt, dessen Besitzer seine Streupflicht nicht erfüllt hat, kann die Versicherung von ihm Regress fordern.“

Grundsätzlich müssen Fahrradfahrer ihre Geschwindigkeit und ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen. „Frischer Schnee ist meistens unproblematisch, bei Glätte sollte man aber im Zweifel zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen“, sagt Cibulski.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×