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18.12.2013

11:54 Uhr

Roadster-Manufaktur

Eine AG soll Wiesmann retten

Die Sportwagen-Manufaktur  aus Dülmen könnte doch noch vor der Pleite gerettet werden. Die Produktion soll von einer AG übernommen werden. Über den geplanten Sanierungsvertrag entscheiden die Gläubiger im Januar 2014.

Blick in die Sattlerei der gläsernen Manufaktur des finanziell angeschlagenen Sportwagenherstellers Wiesmann.

Blick in die Sattlerei der gläsernen Manufaktur des finanziell angeschlagenen Sportwagenherstellers Wiesmann.

DüsseldorfBeim insolventen Sportwagenbauer Wiesmann aus Dülmen sollen Anfang 2014 die Gläubiger über einen Neustart entscheiden. Am 10. Januar müssten die Zulieferer und Banken zustimmen, das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, sagt Insolvenzverwalter Norbert Küppper. Ein Sanierungsvertrag sei bereits unterzeichnet worden. Auf wie viel Prozent ihrer Forderungen die Gläubiger verzichten müssen, steht noch nicht fest.

Vor fünf Monaten hatte das Unternehmen einen Insolvenzantrag eingereicht. Bei der nun anstehenden Sanierung sollen die Aktiva auf ein neues Unternehmen übertragen werden. Wirksam werden kann der Vertrag über eine sogenannte übertragende Sanierung aber erst, wenn der Kaufpreis bis zum 7. Januar überwiesen ist und die Gläubiger ihre Zustimmung geben. Der Mehrheitsgesellschafter des bisher als GmbH geführten Unternehmens will sich auch an der Aktiengesellschaft beteiligen.

Wiesmann hat in den vergangenen 25 Jahren rund 1.600 Sportwagen gebaut. Die Firma beschäftigt gut 100 Mitarbeiter.

Von

dpa

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