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10.01.2005

13:14 Uhr

Rover vor Jeep und BMW

Immer mehr Firmen-PKWs werden zugelassen

Der Anteil der Firmenfahrzeuge hat im abgelaufenen Jahr wieder deutlich zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Prognose-Instituts B&D-Forecast. Damit wurde die Autoindustrie vor einem erneuten Rückgang der Zulassungen bewahrt.

HB LEVERKUSEN. Auf die 3,27 Mill. neu zugelassenen Pkw seien fast 52,7 % auf gewerbliche Anmeldungen entfallen, was einem neuen Rekordwert entspricht. Das ist das Ergebnis einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung des Prognose-Instituts B&D-Forecast in Leverkusen.

Die Nachfrage der Firmenkunden habe im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % zugelegt, während die der privaten Käufer um 2,7 % auf 1,55 Mill. zurückgegangen sei - den niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Insgesamt schlug dadurch ein Plus von 1,0 % zu Buche, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag mitgeteilt hatte.

Bei der Marke Rover entfielen 80 % der Zulassungen auf Firmenautos, gefolgt von Jeep (72 %), BMW (71 %) und Audi (69 %). Bei Lada waren es nur 16 %. Laut B&D umfassen die gewerblichen Zulassungen auch einen großen Teil an Vorführwagen oder Tageszulassungen, die die Statistik aufblähen sollen. Der Studie zufolge seien 2004 rund 250 000 solcher „taktischen“ Zulassungen vorgenommen worden, zu denen auch große Vermietergeschäfte zählen.

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