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28.05.2014

17:54 Uhr

Rückruf bei Porsche

2.500 Macan müssen in die Werkstatt

Das SUV Macan ist das neueste Modell von Porsche – und doch gibt es schon Probleme: Bei 2.500 ausgelieferten Autos muss der Bremskraftverstärker überprüft werden. Es ist nicht der erste Porsche-Rückruf in diesem Jahr.

Der Macan wurde im Herbst 2013 vorgestellt und ist seit dem Frühjahr 2014 im Handel. dpa

Der Macan wurde im Herbst 2013 vorgestellt und ist seit dem Frühjahr 2014 im Handel.

StuttgartPorsche hat bei seinem neuen Geländewagen Macan einen Defekt an einigen Bremsverstärkern entdeckt. Bei einer internen Prüfung sei erkannt worden, dass zu Baubeginn vereinzelt Bremskraftverstärker bei der Montage beschädigt worden seien, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Rund 2500 Fahrzeuge müssten deshalb untersucht werden. Vermutlich müssten aber nicht mal 25 Neuwagen repariert werden, ergänzte ein Sprecher. Trotz der Beschädigung funktionierten die Bremsen auch wie gesetzlich vorgeschrieben – aber nicht so gut, wie Porsche es sich selbst vorgenommen habe.

Porsche hatte vor wenigen Monaten bereits mit dem Rückruf seines Sportwagens 911 GT-3 für Aufsehen gesorgt. Wegen Brandgefahr tauschte die VW-Tochter sämtliche Motoren aus.

Wie viele Macan seit dem Auslieferungsstart Anfang April an Kunden übergeben wurden, gab Porsche nicht bekannt. Die betroffenen Porsche-Fahrer sollen nun von ihrem Händler kontaktiert werden, um den Bremskraftverstärker prüfen zu lassen.

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Von

rtr

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