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24.05.2012

12:36 Uhr

Bis zu 10.000 Euro müssen Autofahrer in Schanghai berappen, die ein Fahrzeug für den Verkehr zulassen wollen. mid

Bis zu 10.000 Euro müssen Autofahrer in Schanghai berappen, die ein Fahrzeug für den Verkehr zulassen wollen.

WürzburgDie 23-Millionen-Metropole limitiert die Kfz-Zulassungen drastisch. Nur rund 8 500 der begehrten Zertifikate gibt es pro Monat, und die muss der neue Eigner in einer monatlichen Auktion ersteigern. Die Beträge, zu denen ein neues Kennzeichen über den Tisch wandert, sind astronomisch. Bei der Versteigerung im Mai betrug die Höhe der Gebote laut Kfz-Betrieb Online rund 10 000 US-Dollar, das entspricht knapp 8 000 Euro. Dabei haben die Behörden bereits 800 Schilder mehr ausgegeben als im Monat zuvor. So kamen knapp 40 Prozent der 24 000 Auktionsteilnehmer zu einer Zulassung.

Zu Beginn 2011 hatte die Stadtverwaltung die Nummernschild-Versteigerung eingeführt, um der rasch wachsenden Verkehrsdichte in der Metropole zu begegnen. So kann außerdem die Öffentliche Hand Monat für Monat nebenbei einen satten Reibach einstreichen. Gerechter gehen die Behörden in Peking vor, wo die Zulassungen gedeckelt worden sind. Dort werden einzig die frei werdenden Zulassungen wieder vergeben, und zwar per Losverfahren.

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