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05.03.2013

08:30 Uhr

Sportmodell Provo

Kia provoziert mit gläserner Tigernase

Quelle:MID

Die kompakte Studie Kia Provo ist kein Sportwagenmonster und doch ist ihr zuzutrauen, Rennsport-Vergnügen ohne Raserei auf die Pisten des Alltags zu bringen. Die Optik polarisiert.

Der Bug des Kia Provo trägt eine steil abfallende Front, dreieckige Scheinwerfer und dazwischen einen dünnlippigen Lufteinlass, darunter riesige, kastenförmige Öffnungen für die Kühlluft. PR

Der Bug des Kia Provo trägt eine steil abfallende Front, dreieckige Scheinwerfer und dazwischen einen dünnlippigen Lufteinlass, darunter riesige, kastenförmige Öffnungen für die Kühlluft.

Genf / SchweizKia wirbelt gerne europäische Denk- und Sehgewohnheiten durcheinander. Aktuelles Beispiel ist der jüngste Styling-Coup des Kia-Marken-Designers Peter Schreyer, der rechtzeitig für den Auftritt zum Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März) die Sportwagenstudie "provo" präsentiert. Diese soll mit einem an Fahrspaß orientierten Konzept den Drang der koreanischen Marke zu einer neuen, nicht unmittelbar nur an Leistung gebundenen Freude am Fahren demonstrieren. Die Studie ist kompakt, gerade mal 3,88 Meter lang, 1,35 Meter hoch und 1,77 Meter breit. Sie ist kein Sportwagenmonster und vermittelt doch den Eindruck, Rennsport-Vergnügen ohne Raserei auf die Pisten des Alltags zu bringen.

Der Bug trägt eine steil abfallende Front, dreieckige Scheinwerfer und dazwischen ein dünnlippiger Lufteinlass, darunter riesige, kastenförmige Öffnungen für die Kühlluft. Das Heck baut hoch, wird von einem Leuchtenband gezähmt, aus dem unmittelbar nach oben mit scharfer Dynamik direkt wie die Rückenflosse eines Hais die C-Säule in das stark nach hinten abfallende Dach mündet. Zwischen Bug und Heck spannt sich ein Karosseriekörper, der zwischen den Radhäusern stark eingezogen ist, ein muskulöser Six-Pack-Bauch. Wie eine Schneebrille die Augen schützt, so wirken die Scheiben wie Visiere, von vorne gibt es keine sichtbaren Dachholme und Lackierung (grün und orange) sowie Materialien (Karbon und Alu) verbinden frugalen Rennsport mit dynamischem Vergnügen.

Das Heck des Provo durchzieht ein Leuchtenband, aus dem unmittelbar nach oben mit scharfer Dynamik die C-Säule in das stark nach hinten abfallende Dach mündet. PR

Das Heck des Provo durchzieht ein Leuchtenband, aus dem unmittelbar nach oben mit scharfer Dynamik die C-Säule in das stark nach hinten abfallende Dach mündet.

Der provo kommt mit Hybridantrieb, der 1,6-Liter-Turbobenziner gibt 150 kW/204 PS ab, ein Elektromotor mit 33 kW/ 45 PS gibt Traktion auf die Hinterräder und sorgt für niedrigen Verbrauch. Der kompakte Kia-Sportwagen protzt nicht mit perverser Leistung, sondern prunkt mit einem Ausdruck schierer Freude an der prallen Lust des Fahrens. Kia wird kaum beabsichtigen, den provo unmittelbar in ein Serienmodell umzusetzen. Aber bestimmte Elemente und die Botschaft einer anderen Sportwagen-Identität werden bestimmt bei einem künftigen Kia wieder zu sehen sein.

Kommentare (1)

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05.03.2013, 14:08 Uhr


wohl eher etwas für unreife "Halbstarke" die weder was im Kopf noch in der Hose haben und so ein Auto zur Kompensation fehlender Eigenschaften benötigen.

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