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30.11.2013

15:00 Uhr

Sportwagen

Edel-Porsche von Tester zu Schrott gefahren

Manchmal weiß man einfach nicht, ob man lachen oder weinen soll. Kurz vor der Markteinführung des neuen Porsche 918 Spyder verwandelt ein Tester den 800.000 Euro Sportwagen kurzerhand in einen Schrotthaufen.

Der neue Porsche 918 Spyder. Noch vor Markteinführung wurde er leider vom Testfahrer gegen die Leitplanke gefahren. dpa

Der neue Porsche 918 Spyder. Noch vor Markteinführung wurde er leider vom Testfahrer gegen die Leitplanke gefahren.

MünchenUnmittelbar vor Markteinführung des neuen Porsche 918 Spyder hat ein Firmenmitarbeiter einem Bericht zufolge ein Exemplar von Deutschlands teuerstem Sportwagen zu Schrott gefahren. Wie der „Focus“ am Samstag vorab berichtete, geriet ein 40-jähriger Porsche-Entwickler mit dem 887 PS starken Hybrid auf der regennassen Bundesstraße 27 zwischen Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg in Baden-Württemberg ins Schleudern und krachte in die Leitplanke.

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Auf der Nordschleife ist der neue 918 Spyder das schnellste Serienauto der Welt – und hat einen Normverbrauch wie ein Kleinwagen. Aber interessiert das jemanden? Nicht, wenn man erst einmal den Schlüssel in Händen hält.

Bei dem Aufprall hätten sich Teile des knapp 800.000 Euro teuren Sportwagens gelöst und ein entgegenkommendes Auto getroffen. Der Fahrer blieb demnach unverletzt, der 28-jährige Beifahrer des Porsche sei leicht verletzt worden, berichtete das Magazin weiter.

Der Heilbronner Staatsanwalt Harald Lustig sagte zu „Focus“: „Wir ermitteln wegen fahrlässiger Körperverletzung.“ Die Ermittler hätten die Datenbox des Porsche beschlagnahmt, um die Geschwindigkeit beim Crash zu ermitteln. Der Spyder soll in einer limitierten Auflage von 918 Stück auf den Markt kommen.

Von

afp

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