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08.01.2007

17:25 Uhr

Fords Studie Airstream dpa

Ford Studie Airstream: Geländeauto und Großraumlimousine. (Bild: Geiger/dpa/gms)

dpa/gms DETROIT. Ford hat auf der North American International Auto Show (Naias) in Detroit zwei neue Serienmodelle für den US-Markt und eine futuristische Studie enthüllt. Damit bekennt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben stärker zu kleineren Autos.

Darüber hinaus zeigt der Konzern neue Ansätze für die Innenausstattung künftiger Modelle. Dem Trend zu kleineren Wagen entsprechend schickt Ford einen überarbeiten Focus an den Start. Im neuen Modelljahr gibt es das Auto, das mit dem europäischen Kompaktmodell allerdings nur wenig gemeinsam hat, erstmals nicht nur als Viertürer, sondern auch als kompaktes Coupé. Angetrieben wird der mit einer Länge von rund 4,5 Metern für amerikanische Verhältnisse beinahe winzige Focus von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Motor.

Am anderen Ende der Modellpalette geht im neuen Modelljahr das überarbeitete Flaggschiff Ford 500 an den Start. Die rund 5,1 Meter lange Limousine bekommt laut Ford einen neuen V6-Motor mit 3,5 Litern Hubraum, der 191 kW/260 PS leistet und über eine neue Sechsgang-Automatik alle vier Räder antreibt.

Blickfang am Ford-Stand ist aber die Studie Airstream, deren Design dem Hersteller zufolge einerseits von den berühmten Wohnwagen des gleichnamigen Herstellers und anderseits von Raumfahrt-Visionen etwa in Stanley Kubricks Film „Odyssee im Weltraum“ inspiriert ist. Die Mischung aus Geländewagen und kompakter Großraumlimousine wirke wie ein Raumschiff, das aus der Zukunft in Detroit eingeschwebt ist.

„Zukunftsweisend“ nennt Ford auch die Ausstattung des Lounge-artigen Innenraums: Fahrer und Beifahrer reisen in drehbaren Schalensitzen, vor denen ein Cockpit mit einem zentral montierten Multifunktionsbildschirm förmlich zu schweben scheint. Die Passagiere im Fond dagegen blicken auf einen ungewöhnlichen 360-Grad-Bildschirm, auf dem nicht nur Videospiele und die Bilder der Onboard-Kamera, sondern auch ein virtuelles Kaminfeuer dargestellt werden können.

Angetrieben wird die rund 4,7 Meter lange Studie von einer weiterentwickelten Brennstoffzelle, die laut Ford nur halb so schwer und halb so teuer ist wie heutige Systeme. Die Automesse dauert vom 13. bis 21. Januar.

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