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12.09.2013

10:48 Uhr

Studie Kia Niro

Lifestyle für die City

Quelle:Spotpress

Mit dem rassig gezeichneten Hybrid-SUV Niro legt Kia eine deutliche Spur in Richtung künftiges B-Segment-Modell.

Mit dem rassig gezeichneten Hybrid-SUV Niro legt Kia eine deutliche Spur in Richtung künftiges B-Segment-Modell. Kia

Hybrid-SUV Niro von Kia

Die Enthüllung nahm Peter Schreyer persönlich vor: Kia-Chefdesigner ist quasi der Vater der Studie Niro und dessen gewagter Formensprache. An den Erfolgen der koreanischen Marke hat Schreyer keinen geringen Anteil. Was bisher in der Modellpalette fehlte, war allerdings ein Mini-SUV, das es mit immer zahlreicher werdenden Konkurrenten im B-Segment wie Renault Captur, Nissan Juke, Opel Mokka oder Peugeot 2008 aufnehmen könnte. Anders als bei vielen anderen Konzeptfahrzeugen ist bei dem markant und bullig auftretenden Niro nicht die Frage, ob es in Serie geht, sondern wann. Länger als zwei Jahre dürften bis zum Produktionsstart wohl kaum vergehen.

Anders als bei vielen anderen Konzeptfahrzeugen ist bei dem markant und bullig auftretenden Niro nicht die Frage, ob es in Serie geht, sondern wann. Kia

Hybrid-SUV Niro von Kia

Ob dann von der Studie des Niro die vorn angeschlagenen, weit aufschwingenden Flügeltüren ebenso ihren Weg in die Serie finden, wie der Hybridantrieb mit einem 160 PS starken Turbobenziner und einem 45-PS-Elektromotor, der seine Kraft an die Hinterräder verteilt, bleibt abzuwarten. Das Konzept, das von Gregory Guillaume und seinem Team in Kias europäischem Designzentrum in Frankfurt entworfen wurde, steht auf einer neu entwickelten Plattform, welche die Basis künftiger B-Segment-Modelle des Herstellers bilden wird. Mit 4,19 Meter Länge, einer Breite von 1,85 Meter und einer Höhe von 1,56 Meter ist der kompakte Crossover durchaus citytauglich, „wenngleich er wirkt, als würde er gleich bei der Rallye Dakar starten", wie zumindest Schreyer meint.

Länger als zwei Jahre dürften bis zum Produktionsstart wohl kaum vergehen. Kia

Hybrid-SUV Niro von Kia

Die tiefe, coupéartige Dachlinie, schmale Fenster und die stark abgewinkelte Frontschürze verleihen dem Niro einen beinahe aggressiven Auftritt. Obwohl er kein reiner Offroader ist, besitzt er für den künftigen Asphaltdschungel Seitenschweller mit Trittbrettoptik. Trotz der dynamisch ausgeprägten Formen und Linien wirkt der Niro elegant, nicht zuletzt wegen der Kombination aus matter Lackierung der Farbe „Nightfall" und einem hellen Dach aus gebürstetem Edelstahl. Die avisierte urbane Kundschaft dürfte auch das ungewöhnliche Lichtspiel aus Scheinwerfern im „Eiswürfeldesign" unterhalb der Kia-Spange und des Kühlergrills schätzen. Die Heckleuchteneinheit ist zweigeteilt und befindet sich an der Heckklappe des Dreitürers und der Karosserie.

Hybrid-SUV Niro von Kia Kia

Hybrid-SUV Niro von Kia

Ein weiterer Clou sind die Kameras, die unter anderem an der Front, am Heck und in den Seitenspiegeln integriert sind und deren Bilder auch aufgezeichnet werden können. Das zentrale Navigations- und Infotainmentdisplay besitzt außerdem noch Kompaß, Höhen- und Neigungsmesser für mögliche Stadtabenteurer. Der Innenraum mit zwei Vordersitzen und einer Rückbank bietet einen Materialmix aus Leder, Kunststoffen und Aluminium. Für unterschiedlich gebaute Fahrer haben sich die Designer individuell einstellbare Pedale ausgedacht sowie zwei Streben in der Mittelkonsole, über die berührungsaktiv Funktionen angesteuert werden können.

Kommentare (2)

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VIP

12.09.2013, 20:08 Uhr

They're missing the most important thing, access or departure from the car. Most urban owners park their cars in tight underground garages with low ceilings and concrete pillars all around them. Other than that, KIA make great cars.

Koreaautos

13.09.2013, 07:08 Uhr

designtechnisch macht KIA einen sehr guten Job - auch die Garantieleistungen sind kundenfreundlich. Da eine KleinSUV-Welle zur Zeit Mode ist, wird der Wagen sicher gut laufen. Erstaunlich wie gut sich hier ein Ex-VW-Designer entfalten darf und hier durchstartet.
Die Konzernwerbung "geformt in Deutschland" ist aber ärgerlich, da es im wesentlichen "made in Südkorea" sind, wie z.B. auch der OPEL MOKKA. Ein vermehrte Produktion in den Zielmärkten, wäre positiver.

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