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10.06.2016

02:32 Uhr

Tesla

US-Behörde geht Beschwerden über Model S nach

Die amerikanische Verkehrsaufsicht NHTSA nimmt Teslas Model S unter die Lupe. Grund sind offenbar Probleme bei der Aufhängung der Fahrzeuge.

In den USA prüft die Verkehrsaufsicht derzeit Meldungen über Probleme bei der Aufhängung von Tesla-Modellen. dpa

Tesla Model S

In den USA prüft die Verkehrsaufsicht derzeit Meldungen über Probleme bei der Aufhängung von Tesla-Modellen.

WashingtonDie US-Verkehrsaufsicht NHTSA prüft Berichte über Probleme bei der Aufhängung von Autos des Elektrowagen-Herstellers Tesla. Die Behörde fordert nach eigenen Angaben vom Donnerstag nun zusätzliche Informationen von Fahrzeugbesitzern und Tesla an.

Auf einer branchenspezifischen Internetseite hatte es zuvor geheißen, ein möglicher Defekt bei der Aufhängung könnte sogar dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle über das Tesla-Modell S verliert.

Die Behörde habe bislang keine offizielle Untersuchung eingeleitet, ergänzte der Sprecher. Tesla teilte mit, man habe die Stellungnahme der Aufsicht zur Kenntnis genommen. Weiter wolle man sich nicht dazu äußern.

Tesla versucht derzeit, sich von einem Nischenanbieter für hochpreisige Elektroautos zu einem Hersteller für breitere Bevölkerungskreise zu entwickeln. Dabei gibt das Unternehmen bislang allerdings mehr Geld aus als es einnimmt. Zwar stiegen die Umsätze an, im letzten Quartal aber machte Tesla 75 Millionen US-Dollar (66,9 Millionen Euro) Verlust.

Zur Steigerung seiner Produktionskapazitäten die Fertigung seines neuen "Model 3" plant Tesla eine große Kapitalerhöhung. Bis 2018 will der Konzern insgesamt 500.000 Autos pro Jahr bauen. Tesla-Aktien gaben an der Nasdaq am Donnerstag 2,6 Prozent nach.


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